Sonntag, 21. Mai 2017

Rote-Linsen-Aufstrich

Die Sammlung an diversen Brotsorten, egal ob mit oder ohne Sauerteig, ist hier im Blog mittlerweile ja schon ganz ordentlich. Aber man kann ja nicht von Brot alleine leben, deshalb gibt es heute mal wieder einen Aufstrich aus roten Linsen für aufs Brot. Der Aufstrich schmeckt unglaublich aromatisch und würzig, wir waren sehr begeistert. Eine tolle Alternative zu Wurst, Käse und Co.


Für den Aufstrich:
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
1 Stück (1cm) Ingwer, fein gehackt
2 EL Öl
1 Karotte, in feine Würfel geschnitten
100g rote Linsen
1 EL Tomatenmark
2 TL Garam Masala
½ TL gemahlener Koriander
200ml Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
2-3 TL Zitronensaft
Reichlich frische Petersilie, fein gehackt

Für den Rote-Linsen-Aufstrich Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in Öl andünsten, dann Karotte und Linsen zufügen und ca. 1 Minute mitdünsten. Das Tomatenmark, Garam Masala und den Koriander zufügen und kurz mit anschwitzen. Mit der Brühe ablöschen und 10 – 12 Minuten garen, bis die Linsen anfangen zu zerfallen. Die Mischung mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken, die Petersilie unterheben und alles 30 Minuten kalt stellen. 

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 14. Mai 2017

Haselnuss-Gugl

Heute ist Muttertag und wer noch auf der Suche nach einem schnellen, selbstgemachten Geschenk (der Favorit von Mamas) ist, dem seien diese Haselnuss-Gugl ans Herz gelegt. Sie sind schnell gemacht, schmecken lecker und sind so hübsch, fast wie eine Praline. Natürlich kann man die Gugl auch in einer anderen Form backen, muss dann aber evtl. die Teigmenge anpassen (z.B. verdoppeln für eine Muffinform). Eine Herzform ist natürlich auch sehr passend für heute. Das Rezept dazu stammt übrigens aus dem Buch „Feine Gugl“ von Chalwa Heigl, allerdings habe ich die Zubereitung angepasst. Na dann nix wie auf in die Küche und schnell noch etwas für die Mama gezaubert.


Für 18 Gugl:
1 Ei
35g Puderzucker
1-2 EL Milch
45g Butter, geschmolzen
40g Mehl
5g Kakao
45g Haselnüsse

Für die Haselnuss-Gugl das Ei mit dem Puderzucker schaumig schlagen, dann
Milch und Butter unterrühren. Mehl, Kakao und Haselnüsse mischen und nur ganz kurz unterrühren. Den Teig in die gefetteten und bemehlten Gugl-Formen füllen (je Gugl ca. 1 TL) und dann bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 15 Minuten goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 7. Mai 2017

Strudelschnecke mit Pilzfüllung

Vor nicht ganz so langer Zeit konnte ich Pilze nicht ausstehen – ich fand den Geruch zwar immer sehr appetitlich, aber sobald ich die Pilze probiert habe, hat es mich geschüttelt. Der Geschmack war ja noch halbwegs erträglich, aber die Konsistenz…. einfach nur furchtbar. Erst nach vielen vielen Jahren und Versuchen bin ich nun soweit, dass ich von mir behaupten kann: ich esse Pilze und das nicht nur weil ich es muss, sondern weil es mir schmeckt. Wenn die Pilze gut verarbeitet werden, dann sind sie nämlich sehr lecker und auch die Konsistenz muss nicht wabbelig und eklig sein, sondern kann überzeugen. Deshalb kommt hier ganz hochoffiziell mein erstes Rezept mit Pilzen auf dem Blog: Strudelschnecke mit Pilzfüllung. Die Haselnüsse harmonieren wunderbar mit dem aromatischen Geschmack der Champignons und die Schnecke ist schön knusprig. Zusammen mit einem Salat hat man ein tolles Essen.


Für die Strudelschnecke:
1 große Zwiebel, fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
2 EL Öl
1kg Champignons, in feine Würfel geschnitten
75g Haselnusskerne, fein gehackt und geröstet
125g saure Sahne
2 EL Senf
Reichlich frische Petersilie, fein gehackt
Salz
Pfeffer
Zitronensaft
1 Prise Zucker
250g Filoteig (9 Blätter)
100g Butter, geschmolzen
40g gemahlene Haselnüsse, geröstet
3 EL geschälte Sesamsaat


Für die Strudelschnecke Zwiebeln und Knoblauch in Öl und Butter andünsten, dann die Pilze zufügen und so lange braten, bis keine Flüssigkeit mehr in der Pfanne ist. Dann die Pilze mit den gehackten Nüssen, der sauren Sahne, dem Senf und der Petersilie mischen und mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Zucker abschmecken. 2 Geschirrtücher leicht anfeuchten und leicht überlappend nebeneinander legen. 3 Strudelteigblätter leicht überlappend auf die Geschirrtücher legen und mit Butter bestreichen. Dann noch zweimal je eine weitere Lage Strudelblätter darauf legen und wieder mit Butter bestreichen, man hat also insgesamt 3 Lagen mit je 3 Strudelblättern. Die gemahlenen Haselnüsse darüber streuen und die Pilzfüllung als Strang auf das untere Ende des Teiges gleichmäßig verteilen, dabei einen 3 cm breiten Rand lassen. Die Seiten rechts und links umschlagen und von der langen Seite her den Teig über die Füllung aufrollen. Die Rolle mit Butter bepinseln, zur Schnecke formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Die Schnecke mit Sesam bestreuen und 35 – 40 Minuten bei 200°C (Ober-/Unterhitze) backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 30. April 2017

Foccacia a libro

Meine Vorliebe für Brot- und Brötchenvarianten dürfte ja mittlerweile bekannt sein. Deshalb verwundert es auch nicht, dass ich dieses Foccacia a libro sofort machen musste, als ich von dem Rezept im Vorbeigehen  beim ARD-Buffet gehört habe – ich bin wirklich nur am Fernseher vorbeigegangen und habe den Beitrag darüber aufgeschnappt und war gleich Feuer und Flamme. Das Foccacia a libro hat seinen Namen, da es aussieht wie ein Buch, wenn man es aufschneidet. Neben der außergewöhnlichen Form besticht das Foccacia natürlich auch mit seinem Geschmack. Viel Olivenöl und Oregano sowie ein wenig Peperoncino runden das Foccacia ab. Auch wenn die Form aufwändig aussieht, so ist das Foccacia doch ganz einfach gemacht.


Für den Teig:
10g frische Hefe
250g Wasser
500g Mehl
10g Salz

Zum Fertigstellen:
Reichlich Olivenöl
Getrockneter Oregano
Meersalz
Peperoncino


Für das Foccacia die Hefe im Wasser auflösen. Mehl und Salz mischen, dann die Hefemischung zufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig 10 Minuten ruhen lassen und dann auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche so dünn wie möglich zu einem großen Viereck ausrollen. Die Oberseite des Teigs mit reichlich Olivenöl bestreichen, dann Oregano, Salz und Peperoncino darüber streuen. Nun jeweils die linke und rechte Seite einmal einknicken und wieder mit Öl und Gewürzen bestreuen. 

 
Dann den Teig weiter einschlagen und wieder ölen und würzen, bis sich beide Seiten berühren. 

 
Dann die beiden Teigseiten zu einer Rolle aufeinanderlegen 


und diese dann zur Schnecke formen. 
 


Die Schnecke in eine geölte Springform setzen und 3 Stunden ruhen lassen. 

 
Danach die Foccacia bei 220°C (Ober-/Unterhitze) 20 Minuten goldbraun backen.


Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 23. April 2017

Pizzawaffeln

Ich liebe Waffeln, egal ob süß oder herzhaft, eckig oder Herzchenwaffeln, weich oder knusprig – ich bin noch keiner Waffel begegnet, die ich nicht mochte. Deshalb fallen diese Pizzawaffeln genau in mein Beuteschema, denn Pizza mag ich mindestens ebenso sehr. Ein weicher Hefeteig, der mit dem typischen Pizzagewürz Oregano aromatisiert und mit getrockneten Tomaten, Oliven und Pinienkernen gepimpt wird. Zusammen mit einem frischen Salat und einem einfachen Joghurt-Dip ergibt sich so eine leckere kleine Mahlzeit.


Für ca. 20 Waffeln:
300g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
1 TL Zucker
½ TL Salz
1 Prise Pfeffer
1 TL getrockneter Oregano
2 Eier
75ml Olivenöl
350ml Wasser
50g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft und klein geschnitten
75g entsteinte schwarze Oliven, klein geschnitten
40g Pinienkerne, leicht angeröstet

Für die Pizzawaffeln Mehl, Hefe, Zucker, Salz, Pfeffer und Oregano mischen. Eier, Öl und Wasser zufügen und alles zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten ruhen lassen, dann Tomaten, Oliven und Pinienkerne unterrühren. Je 2 EL Teig in einem Waffeleisen knusprig braun ausbacken und die fertigen Waffeln bei 50°C im Ofen warm halten.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 15. April 2017

Roggen-Dinkel-Brötchen

Ich wünsche euch allen frohe Ostertage. Habt ihr etwas Besonderes geplant? Bei uns bleibt es ruhig und wir machen uns ein paar gemütliche Tage und brunchen schön. Falls ihr da noch auf der Suche für ein paar Rezepte auf die Schnelle seid, werdet ihr hier mit den Roggen-Dinkel-Brötchen fündig. Die Brötchen sind herrlich aromatisch, schön würzig durch das Roggen- sowie Dinkelmehl und haben eine tolle Kruste. Den Teig könnt ihr heute Abend noch schnell ansetzen und habt dann morgen früh schnell ein paar leckere Brötchen auf dem Frühstückstisch. 

 
Für 8 Brötchen:

7g Frischhefe
1 TL Honig
300g lauwarmes Wasser
200g Mehl, Type 550
150g Roggenmehl, Type 1150
100g Dinkelmehl, Type 630
10g Salz
1 EL weiche Butter
   
Für die Brötchen Hefe und Honig im Wasser auflösen. Dann alle Mehlsorten mit dem Salz mischen, das Hefewasser sowie die Butter zufügen und alles auf langsamster Stufe 10 Minuten kneten lassen. Der Teig sollte glänzen, ist leicht klebrig und löst sich nicht vom Schüsselboden. Den Teig in eine Schüssel geben und mit Frischhaltefolie abgedeckt über Nacht (ca. 12 Stunden) im Kühlschrank ruhen lassen. Am nächsten Morgen den Teig vorsichtig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und vorsichtig zu einem Rechteck ziehen/drücken, dabei nicht zu viel Luft herausdrücken. Den Teig in 8 gleich große Stücke schneiden. Jedes Rechteck leicht in Form ziehen und aufrollen. Mit dem Schluss nach unten auf die bemehlte Arbeitsfläche setzen und abgedeckt weitere 45 Minuten gehen lassen. Danach die Brötchen mit Schluss nach oben auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen, der Länge nach einschneiden und dann bei 230°C (Ober-/Unterhitze) 10 Minuten mit Dampf backen. Den Dampf entweichen lassen und dann weitere 10 – 15 Minuten goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 9. April 2017

Baklava

Ich gehe regelmäßig beim türkischen Supermarkt einkaufen und stocke meine Vorräte an Weinblättern, Bulgur, roten Linsen und Gewürzen auf. Beim letzten Einkauf habe ich dann an der Bäckertheke halt gemacht und Baklava mitgenommen. Seitdem sind wir alle auf dem Baklava-Trip und probieren uns durch alle möglichen Geschäfte und türkische Bäckereien. Aber ich wäre ja nicht Miri, wenn ich Baklava nicht auch selbst machen würde. Deshalb habe ich gleich Filoteig mitgenommen und selbst Baklava gezaubert. Das ist eigentlich ganz einfach und auch schnell gemacht (besonders wenn man den Teig nicht selbst herstellt). Und der Geschmack ist selbstgemacht natürlich unschlagbar.


Für das Baklava:
10 Blätter Filoteig (25 x 30cm)
125g Butter, geschmolzen
200g gemahlene Walnüsse
50g Zucker
1 TL Zimt
15g gehackte Pistazien


Für den Sirup:
200g Zucker
360ml Wasser
2 EL Zitronensaft
1 EL Orangenblütenwasser
1 EL Rosenwasser


Für das Baklava je fünf Filoteigblätter mit der geschmolzenen Butter bestreichen, aufeinander legen und eine Hälfte in eine ausgebutterte Auflaufform (25 x 30 cm) legen. Für die Füllung die Walnüsse mit Zucker und Zimt mischen. Die Füllung auf dem Teig in der Auflaufform gleichmäßig verteilen, dann die zweite Hälfte des Teiges darauf setzen. Die letzte Teigschicht noch einmal gründlich mit Butter einstreichen. Den Teig mit einem scharfen Messer in kleine Rauten schneiden. In der Zwischenzeit Zucker, Wasser, Zitronensaft, Orangenblüten- und Rosenwasser ca. 5 Minuten lang zu einem leicht flüssigen Sirup einkochen lassen. Den Sirup abkühlen lassen. Das Baklava ca. 45 Minuten bei 160°C (Umluft) backen. Das heiße Baklava mit dem abgekühlten Sirup übergießen (alternativ kann man auch den heißen Sirup auf das fertig gebackene kalte (!) Baklava geben). Die Pistazien darüber bestreuen und gut durchgezogen und abgekühlt servieren.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 2. April 2017

Bao Buns mit Korean Fried Chicken

Habt ihr schon mal von Bao Buns gehört? Nein? Ich bis zu diesem Video von Sorted Food auch nicht. Aber nachdem ich diese leckeren, weichen, samtigen, über Dampf gegarten Teigtaschen gesehen habe, die mit knusprigen Korean Fried Chicken serviert werden, gesehen habe, war es um mich geschehen. Nur ein paar Tage später stand ich in der Küche und habe uns dieses leckere Sonntagsessen gezaubert. Die Buns erinnern mich an meine Barbecued pork steamed buns und schmecken auch ähnlich, werden nur völlig anderes geformt und sehen fast noch putziger aus. Besonders toll ist, dass man die Füllung dann sehen kann und dass sie, wie hier, schön knusprig bleibt. Das Fried Chicken allein ist schon eine Offenbarung und kann auch so gegessen werden – aber warum sollte man, wenn die Kombination mit den Buns so unschlagbar lecker ist?! Die Soße des Hähnchens hat meinen Mann und mich aus den Socken gehauen, so würzig und aromatisch ist die. Ganz großes Kino also.

 
Für die Bao Buns:

500g Mehl
50g Zucker
1 TL Salz
1 TL Backpulver
1 TL Trockenhefe
150ml Wasser
100ml Milch
50ml Sahne
2 EL Öl

Für den Teig Mehl, Zucker, Salz, Backpulver und Hefe mischen. Dann Wasser, Milch und Sahne zufügen und alles 10 Minuten lang zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig abgedeckt ca. eine Stunde ruhen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Den Teig zu einer Rolle formen und in gleich große Stücke (je ca. 75g) teilen. Jedes Stück zu einer kleinen Kugel rollen, dann platt zu einem Oval drücken, mit etwas Öl bestreichen und in der Mitte zusammenfalten. Die gefalteten Buns weitere 20 Minuten ruhen lassen und dann in einem Dämpfeinsatz über kochendem Wasser 20 Minuten dämpfen lassen.


Für das Korean Fried Chicken:
3 EL Speisestärke
2 TL gemahlenen Ingwer
1 TL Salz
1 TL Pfeffer
600g Hähnchenstücke, in ca. 2cm große Stücke geschnitten (aus der Keule, Brust geht aber auch)
1 Chili, fein gewürfelt
50g flüssiger Honig
25ml Sojasauce
1 EL Reisweinessig
50ml Wasser
1 EL brauner Zucker
Öl zum Braten
50g Erdnüsse
2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten

Für das Korean Fried Chicken Speisestärke, Ingwer, Salz und Pfeffer mischen und die Hähnchenstücke darin wenden. Für die Sauce Chili, Honig, Sojasauce, Reisweinessig, Wasser und Zucker mischen und 10 Minuten leicht köcheln lassen. Das Hähnchen in reichlich Öl in einer Pfanne ca. 5 Minuten goldbraun backen. Eine Minute vor Ende die Erdnüsse zufügen und mitbraten und dann auf Küchenpapier abtropfen lassen. Die Sauce über das Hähnchen und die Erdnüsse geben und gut vermischen, die Frühlingszwiebeln darüber streuen und in den Bao Buns servieren. 

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 26. März 2017

Chai Latte

Kennt ihr Chai Latte? Den Gewürztee mit Milch? Ich mag das Zeug ziemlich gerne und bin vor kurzem auf die Idee gekommen, dass ich den ja auch selbst machen könnte. Gesagt getan. Eigentlich kocht man einen Gewürzsirup mit schwarzem Tee, den man wunderbar aufheben kann, um dann ganz schnell mit etwas aufgeschäumter Milch einen Chai Latte zu zaubern. Am besten probiert ihr das Verhältnis von Milch zu Sirup selbst aus und passt es eurem Geschmack an. Ich habe ca. zwei Teile Milch zu einem Teil Sirup benutzt und fand es so ganz lecker.


Für den Sirup:
1 Zimtstange
2 Nelken
2 Pimentkörner
1 Sternanis
2 Kardamomkapseln
½ Vanillestange
300ml Wasser
1 Teebeutel schwarzer Tee
Etwas frisch geriebener Ingwer
1 Prise Muskatnuss
50g brauner Zucker

Für den Chai Sirup Zimtstange, Nelken, Piment, Sternanis und Kardamomkapseln in einem Topf ohne Fett rösten, bis die Gewürze anfangen zu duften, dann das Wasser aufgießen und fünf Minuten köcheln lassen. Den Teebeutel
und Ingwer hinzufügen und alles auf dem ausgeschalteten Herd 30 Minuten durchziehen lassen. Dann Muskatnuss sowie Zucker zufügen und noch einmal aufkochen lassen, dann in sterilisierte Flaschen füllen.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 19. März 2017

Orangen-Schnecken

Diese Orangen-Schnecken sind die fruchtige und frühlingshaft anmutende Cousine der Zimtschnecken. Der Teig ist wunderschön fluffig und die Füllung schön aromatisch, cremig und herrlich fruchtig. Alle waren von diesen Schnecken begeistert, die sich gar nicht als Schnecken, sondern wunderhübsch gedreht präsentieren.

 
Für den Teig:

180ml Buttermilch
85g Butter, geschmolzen
3 Eier
510g Mehl
50g Zucker
2 ¼ TL Trockenhefe
1 ¼ TL Salz

Für den Teig die Buttermilch mit der Butter mischen. 480g des Mehls, Zucker, Hefe und Salz mischen, dann Buttermilchmischung und Eier untermischen und alles ca. 5 Minuten lang zu einem glatten Teig verkneten. Wenn der Teig zu klebrig ist, noch das restliche Mehl unterkneten. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde ruhen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.

Für die Füllung:
50g Butter
75g Zucker
2 EL Orangensaft
Geriebene Orangenschale von 2 Orangen (½ TL davon für die Glasur aufheben)

Für die Füllung Butter zusammen mit Zucker, Orangensaft und Orangenschale gut verrühren. Den Teig nun auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem 40 x 30cm großen Rechteck ausrollen. Die Füllung gleichmäßig auf dem Teig verstreichen. Den Teig nun stramm aufrollen und die so entstandene Rolle in 12 gleich große Stücke schneiden. Nun kann man die Rollen entweder so direkt auf ein Backblech setzen oder aber je eine Schnecke an beiden Seiten nehmen, etwas auseinander ziehen


und ineinander verdrehen 

 
und dann erst auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. 


Die Schnecken nun noch einmal ca. 1 Stunde ruhen lassen und dann bei 180°C (Ober-/Unterhitze) 22 – 25 Minuten goldbraun backen.

Für die Glasur:
150g Puderzucker
3 EL Orangensaft
½ TL Orangenschale (von der Füllung)

Für die Glasur alle Zutaten zu einer glatten Glasur vermischen und dann auf den leicht abgekühlten Schnecken verteilen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 12. März 2017

Weizensauerteigbrot

Ich mag Brote, die aus ganz wenigen Zutaten bestehen und nicht viel Schnick-Schnack erfordern, schließlich habe ich keine Lust, extra Spezialzutaten zu kaufen (von einigen wenigen Mehlsorten mal abgesehen, aber da beschränke ich mich auch auf ein paar Sorten, die ich für mehrere Brote benutzen kann), die dann ungenutzt im Schrank stehen und im schlimmsten Fall irgendwann kaputt gehen und weggeworfen werden müssen. Deshalb bin ich von diesem Brot begeistert. Es besteht nur aus Mehl (Type 550), das man in jedem Supermarkt bekommt, Wasser, Salz und Weizenanstellgut (das ich aus Vollkornmehl selbst gezogen habe). Einfachste Zutaten und trotzdem schmeckt das Brot ganz toll, weil es über lange Zeit reifen und so einen tollen Geschmack entwickeln kann. Es ist ein helleres Brot, das sich hervorragend für Sandwiches eignet. 
Da ich mittlerweile unser Brot nur noch selbst backe, habe ich nach fast einem Jahr dann doch mal 10€ für einen Gärkorb investiert und diesen gleich mit diesem Brot eingeweiht. Ich muss sagen, das hat sich gelohnt. Das Bugsieren in den Ofen wird dadurch enorm erleichtert und vor allem behält das Brot bei der langen Gärdauer seine Form so schön. Da das Rezept ein paar mehr Schritte als sonst benötigt, habe ich euch einen Zeitplan mitgeliefert, mit dem ihr das Brot bequem backen könnt.


Tag 1 (22 Uhr):
Für den 1. Starter:
55g Weizenmehl, Type 550
40g Wasser
28g Weizenanstellgut

Für den 1. Starter Mehl, Wasser und Anstellgut mischen und 12 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Tag 2 (10 Uhr):
Für den 2.  Starter:
1. Starter
120g Weizenmehl, Type 550
90g Wasser

Für den 2. Starter zum 1. Starter Mehl und Wasser zufügen und 3 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen.

Tag 2 (13 Uhr):
Für den Hauptteig:
2. Starter
330g Weizenmehl, Type 550
200g Wasser
10g Salz

Für den Hauptteig Mehl, Wasser und Salz verrühren und 30 Minuten ruhen lassen, dann den 2. Starter 5 Minuten lang auf zweiter Stufe unterkneten. Den Teig 4 Stunden reifen lassen, dabei jede Stunden einmal falten. Den Teig dann nach dem letzten Falten 15 Minuten entspannen lassen und dann zu einem länglichen Brotlaib formen und 2 Stunden im Gärkorb zur Gare stellen. 


Tag 2 (20 Uhr):
Den Teig abgedeckt 12 Stunden im Kühlschrank lagern.

Tag 3 (8 Uhr):
Am nächsten Tag das Brot auf ein Backblech stürzen und 20 Minuten bei 250°C mit Dampf backen, dann den Dampf entweichen lassen, die Temperatur auf 210°C reduzieren und weitere 25 Minuten zu Ende backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 5. März 2017

Chocolate Chip Cookie Dough Cheesecake

Für alle, die seit Aschermittwoch fasten oder auch nur auf Süßes verzichten wollen, habe ich eine ganz schwere Aufgabe: ihr müsst diesen genial leckeren, aber sündhaft süßen und gehaltvollen Chocolate Chip Cookie Dough Cheesecake ignorieren oder gleich wegklicken. Dann würdet ihr aber was verpassen: leckeren Keksteig mit Schokostückchen in einem samtigen Käsekuchen, der seinesgleichen sucht. Ich habe den Originalteig gedrittelt und nur in einer kleinen Form gebacken und trotzdem konnte ich Kuchen abgeben und habe noch fünf Tage davon gegessen, so gehaltvoll ist der Kuchen (und am ende war ich ganz traurig, dass er "schon" weg war). Aber er ist jede Kalorie wert! Die knackigen Kekstücke zwischen dem cremigen Käsekuchen sind einfach nur genial. Wer Käsekuchen mag, wird diesen Chocolate Chip Cookie Dough Cheesecake lieben.

 
Für den Chocolate Chip Cookie Teig:

55g weiche Butter
50g Zucker
50g brauner Zucker
1 EL Milch
1 TL Vanilleextrakt
70g Mehl
1/8 TL Salz
80g Zartbitterschokolade, fein gehackt

Für den Chocolate Chip Cookie Teig die Butter mit beiden Zuckersorten schaumig rühren. Dann Milch und Vanilleextrakt untermischen. Dann Mehl und Salz untermischen und die Schokolade unterheben. Je 1 TL Teig zu kleinen Kugeln rollen und dann tiefkühlen, während der Rest des Kuchens vorbereitet wird.

Für den Kuchenboden:

24 Oreo Kekse (mit Füllung), zu feinen Krümeln gemahlen
85g Butter, geschmolzen

Für den Kuchenboden die Kekskrümel mit der Butter vermischen und in eine mit Backpapier ausgekleidete Springform auf den Boden und etwa die Hälfte des Randes hoch fest andrücken. Den Boden im Kühlschrank kalt und fest werden lassen.

Für den Käsekuchen:
900g Frischkäse
200g Zucker
2 EL Mehl
1 Prise Salz
120ml Sahne
1 TL Vanilleextrakt
3 Eier
1 Eigelb
50g Zartbitterschokolade, fein gehackt


Für den Käsekuchen den Frischkäse zusammen mit Zucker, Mehl und Salz verrühren, bis keine Klumpen mehr vorhanden sind. Dann Sahne und Vanilleextrakt unterrühren, die Eier sowie das Eigelb nacheinander untermischen und alles gut verrühren. Die Chocolate Chip Cookie Dough Kugeln sowie die Schokolade vorsichtig unterheben und auf den vorbereiteten Kuchenboden gleichmäßig verteilen. Den Käsekuchen ca. 45 bis 60 Minuten bei 180°C (Ober-/Unterhitze) backen, bis der Rand etwas aufgegangen ist, aber die Mitte noch etwas wackelt, wenn man die Form bewegt. Den Ofen abstellen, die Ofentür leicht geöffnet lassen und den Käsekuchen im Ofen 1 Stunde stehen lassen. Dann den Käsekuchen herausnehmen und bei Raumtemperatur vollständig erkalten lassen. Danach mindestens 4 Stunden, besser noch über Nacht im Kühlschrank durchkühlen lassen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 26. Februar 2017

Weizensauerteig-Topfbrot

Ich habe mal wieder ein neues Brot ausprobiert. Dieses Mal war es ein reines Weizensauerteigbrot, das im Topf gebacken wurde. Leider habe ich keinen länglichen gusseisernen Bräter, sondern nur einen runden, weshalb die Enden des Brotes ein wenig zusammengedrückt wurden. Schlimm ist das aber nicht und es hat dem Geschmack des Brotes keinen Abbruch getan. Der Topf übernimmt das Produzieren von Dampf und man erhält so eine schöne knusprige Kruste. 
Mein Mann mag Weizenbrote deutlich lieber als Roggenbrote, die ihm zu würzig sind. Ich mag das hingegen sehr, wobei man dann natürlich einen kräftigen Brotbelag braucht, der mit dem Aroma des Brotes mithalten kann (Kochkäse und dieses Brot sind zum Beispiel eine unschlagbar gute Kombination. Dieses Weizenbrot hingegen ist deutlich milder und eignet sich hervorragend für ein gutes Schinkenbrot. Ihr müsst nur darauf achten, dass der Sauerteig richtig aktiv ist. Frischt ihn also am besten über drei Tage hinweg täglich an und lagert ihn bei Raumtemperatur. Wer unsicher ist, kann selbstverständlich (wie bei allen Broten) etwas Hefe hinzufügen, um dem Brot noch mehr Triebkraft zu verschaffen.


Für den Sauerteig:
70g Weizenmehl, Type 1050
70g Wasser (50°C)
7g Weizenanstellgut

Für den Sauerteig Mehl, Wasser und Anstellgut vermischen und 24 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Für den Autolyseteig:
135g Weizenvollkornmehl
470g Weizenmehl, Type 1050
350g Wasser (50°C)

Für den Autolyseteig beide Mehlsorten zusammen mit Wasser 5 Minuten auf niedrigster Stufe zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig 30 Minuten ruhen lassen.

Für den Hauptteig:
Sauerteig
Autolyseteig
15g Salz





Für den Hauptteig Sauerteig, Autolyseteig und Salz 5 Minuten auf niedrigster Stufe verkneten. Den Teig 4 Stunden ruhen lassen, dabei alle 30 Minuten dehnen und falten. Den Teig danach zu einem länglichen Brotlaib formen, auf die mit reichlich mit Mehl bestäubte Arbeitsfläche setzen und weitere 2 Stunden ruhen lassen. Den Ofen mitsamt gusseisernen Topf auf 250°C vorheizen. Das Brot mithilfe von zwei Teigschabern in den bemehlten Topf setzen (oder ihr benutzt ein Gärkörbchen und stürzt das Brot dann direkt in den Topf) und das Brot 25 Minuten  mit geschlossenen Deckel backen. Dann den Deckel abnehmen, die Temperatur auf 230°C reduzieren und das Brot weitere 20 Minuten zu Ende backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 19. Februar 2017

Hack Stroganoff

Vielen von euch geht es bestimmt genauso: unter der Woche muss es abends schnell gehen, da will man nicht lange in der Küche stehen und stundenlang kochen (das macht man dann am Wochenende). Aber gut schmecken und abwechslungsreich soll es ja dann doch schon sein. Deshalb mag ich Pasta so gerne, die geht meist recht schnell und ist so unglaublich wandelbar. Dieses Mal habe ich mich an einer Variante des Klassikers Boef Stroganoff versucht und es hat wunderbar geschmeckt. Schnell und einfach mit Hackfleisch und Champignions mit einer leckeren Sauce aus Schmand und Senf zu breiten Bandnudeln und schon waren alle am Tisch zufrieden. Das Gericht gewinnt zwar keinen Schönheitspreis, aber das ist bei Wohlfühlessen ja häufig der Fall ;)



Für 4 Personen:

500g Champignons, in dünne Scheiben geschnitten
Öl
500g Rinderhackfleisch
1 große rote Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
2 EL Mehl
500ml Wasser
2 Gewürzgurken, fein gewürfelt
3 EL mittelscharfer Senf
200g Schmand
Salz
Pfeffer
1 TL Zucker
Petersilie, fein gehackt
500g Bandnudeln

Für das Hack Stroganoff die Champignons in etwas Öl anbraten, herausnehmen und dann das Hackfleisch krümelig braten. Zwiebel und Knoblauch zufügen und ebenfalls kurz mit anschwitzen, bis die Zwiebeln glasig sind. Mehl darüber stäuben, anschwitzen und mit dem Wasser aufgießen. Pilze zufügen und 5 Minuten köcheln lassen. Dann Senf und Schmand unterrühren, kräftig mit Salz, Pfeffer, Zucker und Petersilie würzen. In der Zwischenzeit die Bandnudeln in reichlich kochendem Salzwasser bissfest garen und zusammen mit dem Hack Stroganoff servieren. 

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 12. Februar 2017

Erdnussbutter-Schokoladen-Waffeln

Hin und wieder muss man sich zum Frühstück etwas gönnen, nicht wahr? Und was passt da besser zu einem gemütlichen Sonntagsfrühstück als frisch gebackene, warme Waffeln? Also mir fällt da nicht viel ein. Und auch wenn Erdnussbutter und Schokolade im Teig ist, braucht man sich gar nicht allzu schuldig fühlen, denn schließlich enthält der Teig auch Vollkornmehl. Dieses, zusammen mit dem Dinkelmehl, gibt den Waffeln übrigens ein herrlich nussiges Aroma. Die Erdnussbutter und die Schokolade sind ja ohnehin ein Dream-Team. Wir haben, wie im Originalrezept vorgeschlagen, mit Honig gesüßten griechischen Joghurt dazu gegessen, fanden aber beide, dass die Waffeln am besten ganz pur geschmeckt haben. Probiert es einfach aus.


Für die Waffeln:
½ cup Dinkelmehl, Type 630
½ Weizenvollkornmehl
2 EL Backpulver
½ TL Salz
75g Erdnussbutter
1/3 cup brauner Zucker
55g geschmolzene Butter
2 Eier
1 cup Milch
60g Zartbitterschokolade, grob gehackt

Für die Waffeln beide Mehlsorten mit Backpulver und Salz mischen. Die Erdnussbutter zusammen mit dem Zucker und der geschmolzenen Butter glatt rühren, die Eier untermischen. Dann die Milch zufügen und alles glatt verrühren, die Mehlmischung und die Schokolade untermischen, bis ein glatter Teig entstanden ist. Den Teig 10 Minuten ruhen lassen und in der Zwischenzeit das Waffeleisen vorheizen. Nacheinander je 1 – 2 EL Teig pro Waffel zu goldbraunen, knusprigen Waffeln ausbacken. Die fertigen Waffeln im Ofen bei 50°C warm halten.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Montag, 23. Januar 2017

Pastateig

Pasta gibt es bei uns regelmäßig und in unterschiedlichen Formen, entweder als Lasagne, mit Bolognese, Zwiebelsauce, Avocadosauce usw. Man kann natürlich einfach die fertige Pasta aus dem Supermarkt nehmen, dann geht es entsprechend schnell und einfach. Man kann aber auch Pasta selber machen, wie ich euch schon häufiger, z.B. bei den Nudeln mit Walnusspesto, Ravioli, Manti usw., gezeigt habe. Das macht nicht wirklich viel mehr Arbeit, wenn man mit der Küchen- und Nudelmaschine arbeitet, schmeckt aber um Längen besser. Ich habe sogar schon ein Rezept für Nudelteig veröffentlicht, habe im Laufe der Zeit aber ein paar Verbesserungen vorgenommen. Deshalb stelle ich euch heute mein Standardrezept für Pastateig vor, das super Ergebnisse erzielt und beim Kochen noch den Biss behält. Ich verwende eine Mischung aus normalem Mehl und Hartweizengrieß, habe aber auch schon das italienische Mehl Typo 00 mit tollen Ergebnissen benutzt. Die Mehlmischung eignet sich übrigens auch super zum Ausrollen des Teiges.


Für den Teig:
240g Mehl
60g Hartweizengrieß
1 TL Salz
3 Eier
3 TL Öl

Für den Teig Mehl mit Hartweizengrieß und Salz gut vermischen, dann Eier und Öl zufügen und 5 Minuten lang zu einem glatten Teig verkneten. Ich benutze dafür immer den Food-Processor, bis ein Teigball entsteht, das geht unglaublich schnell. Danach knete ich den Teig nur noch ein bis zwei Minuten von Hand und schon ist er fertig. Den Teig dann in Frischhaltefolie gewickelt eine Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen. Danach den Teig in sechs gleich große Stücke teilen und mit der Nudelmaschine auf die gewünschte Stärke ausrollen (das geht natürlich auch von Hand). Für die Nudeln auf dem Bild habe ich Stufe 4 von 7 gewählt. Danach den Teig noch in die gewünschte Form schneiden und in reichlich kochendem Salzwasser al Dente garen, das dauert nur ca. 1 bis 2 Minuten.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Mittwoch, 18. Januar 2017

Cranberry Cookies

Auch wenn Weihnachten und damit die Plätzchenzeit schon vorbei ist, komme ich jetzt im neuen Jahr noch mit Cookies daher. Aber Cookies sind ja keine Plätzchen und dürfen deshalb das ganze Jahr gegessen werden, oder?! ;) Ich hatte noch ein paar Cranberries im Schrank und war auf der Suche, wie ich die verwerten kann. Cookies sind da eine tolle Sache, besonders weil ich dafür alle Zutaten zuhause hatte. Schnell gemacht sind sie noch dazu und schmecken sehr lecker. Perfekt also für den schnellen Cookies-Hunger zwischendurch.


Für ca. 25 Stück:
150g weiche Butter
80g Zucker
2 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
Schale 1 Orange
200g Mehl
100g getrocknete Cranberries

Für die Cookies Butter mit Zucker, Vanillezucker, Salz und Orangenschale schaumig schlagen, dann das Mehl untermischen, bis sich ein glatter Teig bildet. Dann die Cranberries unterkneten und je 1 EL Teig zu Kugeln formen, mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und etwas platt drücken. Die Cookies ca. 15 Minuten bei 180°C (Ober-/Unterhitze) hellbraun backen. Die Cookies auf dem Backblech erkalten lassen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 15. Januar 2017

Chicorée-Tarte-Tatin

Ich hoffe, ihr hattet tolle Weihnachtsfeiertage und einen guten Start in das neue Jahr. Ich habe dieses Mal ein Rezept für eine Chicorée-Tarte-Tatin für euch und das obwohl Januar ist und viele dann noch versuchen, ihre guten Vorsätze beizubehalten und gesund zu essen. Ich mache das nicht und esse wie bisher, das was mir schmeckt und versuche alles in Maßen zu genießen. Wer Angst davor hat, dass der Chocorée zu bitter schmeckt, den kann ich beruhigen: durch das Einlegen in warmen Wasser und besonders durch den Karamell ist er überhaupt nicht bitter, sondern hat eine schön angenehme Bitternote und schmeckt leicht süßlich. Eine schöne Vorspeise oder zusammen mit einem Salat eine tolle Hauptspeise. So oder so, einfach nur lecker und dabei so leicht und schnell gemacht.


Für die Tarte:
500g Chicorée
3 EL Zucker
3 Zweige Thymian, fein gehackt
Salz
Pfeffer
2 EL Essig
2 EL Butter
1 Rolle Blätterteig

Für die Tarte den Chicorée halbieren, den Strunk rausschneiden und den Chicorée in warmes Wasser legen, damit er nicht so bitter schmeckt. Den Chicorée dann gut abtropfen lassen und abtrocknen. Zucker in einer großen Pfanne goldbraun karamellisieren, dann die Chicorée-Viertel hinein legen, Thymianblättchen darüber streuen, salzen, pfeffern und 10 Minuten leicht köcheln lassen, dabei einmal wenden. Den Chicorée herausnehmen und den Essig zum Karamell zufügen, einmal aufkochen lassen. Dann die Butter dazugeben und weiter dickflüssig einkochen lassen. Den Karamell in eine 26cm große Tarteform (ohne herausnehmbaren Boden, da sonst der Karamell ausläuft) gießen, die Chicorée-Stücke gleichmäßig darauf verteilen und dann den Blätterteig darüber legen. Die Ränder des Teiges passend zur Form abschneiden, ein paar Mal mit der Gabel einstechen und dann bei 200°C (Ober-/Unterhitze) 20-25 Minuten goldbraun backen. Die Tarte ein paar Minuten auskühlen lassen und dann stürzen, dafür einen großen Teller auf die Form legen und beides zusammen umdrehen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!