Samstag, 21. Oktober 2017

Sprudelkuchen

Heute stelle ich euch ausnahmsweise mal ein Rezept vor, das ich nicht selbst gebacken habe. Es handelt sich um diesen Sprudelkuchen, den meine Tante regelmäßig samstags zum Kaffee backt. Ich finde den so lecker und wollte den schon so oft nachbacken, bin bis jetzt aber nicht dazu gekommen. Vielleicht mache ich es ja jetzt endlich, wo ich das Bild im Blog vor mir sehe und das Rezept immer griffbereit ist. :) Der Kuchen ist ein sogenannter Tassenkuchen und ist dementsprechend auch schnell gemacht. Statt der gemahlenen Nüsse (egal welcher Art, Haselnüsse, Walnüsse, etc.) könnt ihr auch Mandeln oder Kokosnussraspeln benutzen. Den Kuchen könnt ihr also ganz eurem Geschmack und Vorratsschrank anpassen. Ein saftiger, leckerer Kuchen, den ich euch nur empfehlen kann: nachbacken! - und dieses Mal gilt diese Empfehlung auch an mich selbst ;).


Für den Kuchen:
2 Tassen Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Tasse Trinkschokoladenpulver (z.B. Kaba)
1 Tasse Zucker
1 EL Vanillezucker
200g gemahlene Nüsse
5 Eier
1 Tasse Öl
1 Tasse Mineralwasser

Tasse = ca. 250ml

Für den Sprudelkuchen Mehl, Backpulver, Kaba, Zucker, Vanillezucker und Nüsse mischen, dann Eier, Öl und Mineralwasser zufügen und alles zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig in eine ausgefettete Springform (28cm Durchmesser) geben und 60 bis 70 Minuten bei 175°C goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 14. Oktober 2017

Knusperbrötchen

Was gibt es an einem Sonntagmorgen besseres als frisch gebackene, herrlich duftende, knusprige Brötchen? Nichts! Deshalb gebe ich euch heute ein tolles Rezept für Knusperbrötchen, die ihr gut vorbereiten könnt, sodass ihr am Sonntag einfach nur die Brötchen backen müsst. Das ist viel einfacher als zum Bäcker zu gehen und schmeckt tausendmal besser als Aufbackbrötchen.



Für den Vorteig:

125g Weizenmehl, Type 550
80g Wasser
4g frische Hefe
3g Salz

Für den Vorteig alle Zutaten gut von Hand verkneten und abgedeckt 48 Stunden im Kühlschrank reifen lassen.


Für den Hauptteig:
375g Weizenmehl, Type 550
25g Roggenmehl, Type 1150
230g Wasser
4g frische Hefe
7g Salz
10g Butter
Vorteig
Grieß zum Wälzen

Für den Hauptteig alle Zutaten 5 Minuten auf niedrigster Stufe und dann noch einmal 5 Minuten auf zweiter Stufe verkneten. Den Teig 90 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen, dabei nach 30 und 60 Minuten falten. Danach 8 gleich große Teigstücke abstechen, zu runden Brötchen formen (rundschleifen) und dann großzügig in Grieß wälzen. Die Brötchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und 45 Minuten gehen lassen. Dann über Kreuz tief einschneiden und 10 Minuten bei 230°C (Ober-/Unterhitze) mit Dampf backen. Den Dampf entweichen lassen, die Temperatur auf 210°C reduzieren und weitere 10 Minuten goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 7. Oktober 2017

Himbeer-Dickmilch-Torte

Manch ein Anlass verdient eine Torte! Und zu eben einem solchen Anlass, an den wir uns alle gerne erinnern, habe ich diese Himbeer-Dickmilch-Torte gebacken. Das Rezept dazu habe ich aus einem Dr. Oetker Backbuch (ihr findet das Rezept vermutlich in mehreren Büchern). Den Biskuit habe ich nach meinem bewährten Rezept hier gebacken. Die Creme ist herrlich fruchtig und erfrischend, einfach nur sehr lecker. Auch dem Ehrengast hat es sehr gut geschmeckt.

 
Für den Biskuit:

3 Eigelb
120g Zucker
1 EL heißes Wasser
3 Eiweiß
75g Mehl
Puderzucker

Für den Biskuit die Eigelbe mit 70g Zucker und Wasser sehr schaumig schlagen. Das Eiweiß steif schlagen und den restlichen Zucker ein rieseln lassen. Mehl mit der Eimischung mischen und etwa 1/3 des Eiweißes unterheben. Dann das restliche Eiweiß vorsichtig unterziehen. Den Teig in eine mit Backpapier ausgekleidete Springform (26cm Durchmesser) füllen und dann bei 200°C (Ober-/Unterhitze) ca. 15 – 20 Minuten goldbraun backen.

Für die Füllung:
8 Blatt weiße Gelatine
500g Dickmilch
100g Zucker
Schale und Saft von 1 Bio-Zitrone
250ml Sahne
300g TK-Himbeeren

Zum Verzieren:
250ml Sahne
Kakaopulver zum Bestäuben


Für die Füllung die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Dickmilch, Zucker, Zitronensaft und Zitronenschale glatt rühren. Die Gelatine ausdrücken und tropfnass bei niedriger Temperatur auflösen. Etwas der Dickmilch-Mischung zur Gelatine geben und dann die Gelatine unter die Dickmilch  unterrühren. Die Dickmilch ca. 10 Minuten im Kühlschrank gelieren lassen. In der Zwischenzeit die Sahne steif schlagen und unter die Dickmilch rühren. Zum Schluss die unaufgetauten Himbeeren untermischen. Den Biskuit waagerecht halbieren. Den unteren Boden auf die Tortenplatte setzen, einen Tortenring darum stellen und die Füllung darauf verteilen. Den oberen Boden darauf setzen und die Torte mindestens vier Stunden, am besten über Nacht im Kühlschrank vollständig gelieren lassen. Dann den Tortenring entfernen, die Sahne steif schlagen und die Torte damit bestreichen. Die Torte mit Kakao, z.B. in Form von Streifen, bestäuben.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 30. September 2017

Ciabatta-Variationen

Ein Rezept für Ciabatta habe ich ja schon im Archiv, aber ein paar Varianten schaden ja nie. Diese Variationen habe ich aus einem Rewe Prospekt, die immer an der Kasse ausliegen. Ein bisschen musste ich noch an den Mengenverhältnissen schrauben, aber jetzt sollte es passen. Der Teig enthält auch Vollkornmehl und wird dann mit drei verschiedenen Zugaben gepimpt. Einmal mit Walnüssen, mit Rosmarin und, unser Favorit, getrocknete Tomaten. Oliven oder andere Kräuter gehen natürlich auch, lasst eurer Kreativität einfach freien Lauf. Ein schönes Dreierlei an Brot aus nur einem Tag. Mehr Vielfalt mit weniger Aufwand geht ja kaum.


Für den Teig:
30g frische Hefe
200ml lauwarmes Wasser
500g Weizenmehl, Type 550
5 EL Vollkornmehl
1 ½ TL Salz
1 EL Olivenöl
Ca. 100ml Wasser


Für die Variationen:
25g getrocknete Tomaten, fein geschnitten
30g Walnüsse, geschält und grob gehackt
2 EL frischer Rosmarin, fein gehackt


Für den Teig die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen, 2 EL des Mehls (Type 550) unterrühren und den Vorteig abgedeckt 8 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Dann das restliche Mehl, Salz, Olivenöl, die Hefemisch und so viel des restlichen Wassers unterkneten, bis ein weicher, glatter Teig entsteht. Den Teig abgedeckt eine weitere Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen, bis sich das Volumen des Teigs verdoppelt hat. Den Teig dritteln und unter ein Drittel des Teiges die Tomaten, unter das nächste Drittel die Walnüsse und unter das letzte Drittel den Rosmarin kneten. Die Teigstücke zu länglichen Broten formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Die Brote eine weitere Stunde gehen lassen, etwas mit Mehl bestäuben und dann bei 220°C (Ober-/Unterhitze) 20 Minuten backen. Die Temperatur dann auf 200°C reduzieren und die Brote weitere 10 – 15 Minuten goldbraun zu Ende backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 23. September 2017

Peanut Butter-Chocolate Chunk Cookies

Es gibt so Tage, da braucht man Kekse oder?! Am besten mit Schokolade und noch besser mit Erdnussbutter. Diese Cookies sind perfekt für den akuten Cookies-Hunger. Sie sind außen knusprig, innen chewy und strotzen nur so vor Schokolade. Mehr Worte braucht es gar nicht, einfach nachmachen!


Für 36 Stück:
1 ½ cups Mehl
1 TL Natron
260g Erdnussbutter
60g Butter
½ cup brauner Zucker
½ cup Zucker
2 Eier
1 TL Vanilleextrakt
200g Zartbitterschokolade, in grobe Stücke gehackt

Für die Cookies Mehl und Natron mischen. Dann Erdnussbutter, Butter und die beiden Zuckersorten schaumig schlagen. Die Eier und den Vanilleextrakt unterrühren, dann die Mehlmischung untermischen und die Schokostückchen unterheben. Je 1 EL Teig zu Kugeln rollen, mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und etwas flach drücken. Die Cookies 13 – 15 Minuten bei 180°C (Ober-/Unterhitze) goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 17. September 2017

Bierbrot mit kalter Gare

Heute gibt es mal wieder ein Brotrezept für euch und zwar für ein Bierbrot, das über Nacht im Kühlschrank geht. Das ist unglaublich praktisch, wenn man am eigentlichen Backtag nicht so viel Zeit hat, da sich der Teig sehr gut vorbereiten lässt. Allerdings muss man dafür doch ein bisschen vorplanen, insgesamt braucht das Brot drei Tage, wovon allerdings die meiste Zeit nur Ruhephase sind, in denen man nix machen muss. Das lohnt sich aber, denn das Brot schmeckt sehr schön aromatisch, hat eine tolle knusprige Kruste und eine lockere, saftige Krume. Ich finde sogar, dass das Bier ein wenig herauszuschmecken ist. Ein tolles Brot, das hervorragend zu herzhaftem Brotbelag und natürlich einem ordentlichen Glas Bier passt.


Für den Sauerteig:
160g Roggenmehl, Type 1150
130g Bier
16g Roggenanstellgut

Für den Sauerteig alle Zutaten mischen und 20 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Für den Autolyseteig:
Sauerteig
250g Weizenmehl, Type 550
250g Weizenmehl, Type 1050
300 - 340g Bier

Für den Autolyseteig alle Zutaten auf niedrigster Stufe 3 Minuten homogen vermengen und dann 30 Minuten ruhen lassen. So viel von dem Bier zufügen, bis ein weicher Teig entsteht, der sich vom Rand der Schüssel löst.

Für den Hauptteig:
Autolyseteig
12g Salz

Für den Hauptteig das Salz zum Autolyseteig zufügen und alles 8 Minuten auf zweiter Stufe kneten lassen, bis sich der Teig vollständig vom Schüsselboden löst. Den Teig 3 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen, dabei 30, 60 und 90 Minuten falten. Danach den Teig zu einem länglichen Brot formen und in einen mit einem sauberen Küchentuch und mit Mehl ausgestäubten Gärkorb setzen. Das Brot abgedeckt 20 Stunden im Kühlschrank reifen lassen. Am Backtag den Ofen samt Backstein auf 250°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Das Brot auf den Backstein stürzen, über Kreuz tief einschneiden und 20 Minuten mit Dampf backen. Dann den Dampf entweichen lassen, die Temperatur auf 210°C reduzieren und das Brot weitere 30 Minuten goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 9. September 2017

Schokokuchen ohne Mehl

Besagte Freundin aus dem Iran verträgt kein Gluten, was mich jedoch nicht davon abgehalten hat, für sie einen Kuchen zu backen, den ich ihr zu unserem persischen Essen mitbringen konnte. Wenn ich an glutfreies Backen denke, dann sofort an Schokokuchen ohne Mehl. Das Beste daran ist, dass man nicht auf irgendwelche glutenfreie Mehle zurückgreifen muss (ich kenne mich damit leider nicht aus und wollte nicht riskieren, dass das Backergebnis dann nicht stimmt). Der Kuchen besteht eigentlich nur aus Butter, Schokolade, Eiern und der „Geheimzutat“ Haselnüssen (man kann auch Mandeln nehmen, aber wir fanden es mit Haselnüssen genial lecker). Der Kuchen ist eigentlich wie eine Mischung aus Brownies und Trüffel, zwar ziemlich gehaltvoll, aber super saftig, unglaublich schokoladig und so lecker, dass man kein Mehl vermisst.


Für den Kuchen:
200g Butter
200g Zartbitterkuvertüre, gehackt
4 Eier
80g Zucker
80g brauner Zucker
¼ TL Salz
1 TL Vanilleextrakt
200g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
2 TL Backpulver
1 EL Kakao

Für den Kuchen Butter zusammen mit der Kuvertüre schmelzen und etwas abkühlen lassen. Die Eier mit beiden Zuckersorten und dem Salz schaumig schlagen, dann den Vanilleextrakt und die Butter-Schoko-Mischung unterrühren. Mandeln/Haselnüsse, Backpulver und Kakao mischen und kurz unterrühren. Den Teig in eine mit Backpapier ausgekleidete Springform (26cm Durchmesser) geben und ca. 30 – 35 Minuten bei 180°C (Ober-/Unterhitze) backen. Den Kuchen 15 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann herausnehmen und vollständig erkalten lassen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 2. September 2017

Persischer Safranreis

Eine liebe Freundin von mir stammt aus dem Iran und worüber rede ich mit ihr natürlich (auch)? Klar übers Essen, denn was ist interessanter, als aus erster Hand neues über alle möglichen Küchen der Welt zu lernen. Für neue Gerichte bin ich ja immer zu haben und ich finde, ein Land kann man nicht besser erkunden, als über die Küche und traditionelle Gerichte. Lange Rede, kurzer Sinn: was ich unbedingt probieren wollte, war persischer Reis mit dieser herrlichen Knusperkruste. Ich habe sie also gefragt, wie ich das am besten koche, sie hat mir ein paar Tipps gegeben und habe nach Rezepten gesucht. Schlussendlich kam dieser tolle Reis mit genialer Knusperkruste dabei heraus. Ich habe den gesamten Reis mit Safran eingefärbt, man kann ihn aber auch nur zum Teil einfärben oder aber auch pur lassen. Uns hat er sehr gut geschmeckt, besonders die Knusperkruste ist unglaublich lecker und ich fand, es war eine tolle Abwechslung zu „normalem“ Reis. Das wird es bei uns jetzt häufiger geben. Übrigens hat mich besagte nette Freundin auch nochmal zum authentisch persisch Essen eingeladen (es gab unter anderem Ghormeh Sabzi) - ein tolles Erlebnis. 

 
Für den Reis:
1 Tasse Basmatireis
1 EL Öl
2 EL Safran-Wasser (dafür reichlich Safranfäden zermörsern und in kochendem Wasser auflösen)
1 TL Salz
2 EL Butter

Den Reis solange waschen, bis das Wasser klar ist. Den Reis in einen beschichteten Topf geben und soviel Wasser zufügen, bis es an das erste Gelenk des Zeigefingers reicht, wenn man diesen in den Topf steckt. Dann Öl, Safran und Salz zufügen und bei hoher Temperatur kochen lassen, bis das Wasser verkocht ist. Die Butter in Flocken über dem Reis verteilen, dann den Topfdeckel in ein Küchentuch wickeln und wieder auf den Topf setzen. Den Reis weitere 30 Minuten dämpfen lassen, bis sich eine schöne Kruste bildet. Wenn man keinen beschichteten Topf hat, kann man stattdessen nach dem ersten Kochen den Reis in eine beschichtete Pfanne geben, einen passenden Deckel mit dem Küchentuch umwickeln und dann weiter dämpfen oder gleich den Reis von Anfang an darin kochen. Alternativ kann man noch zwei Kartoffeln in feine Scheiben schneiden und gleichmäßig auf dem Pfannenboden verteilen, bevor man den Reis darauf verteilt.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Samstag, 26. August 2017

Rote Linsen und Spinat Masala

Damit aus vegetarischen Gerichten wirklich etwas Leckeres wird, muss man schon ein bisschen Pepp und Gewürze ins Spiel bringen. Außerdem muss es interessant und ausgewogen schmecken, sodass man nicht das Gefühl hat, man würde nur Beilagen oder ein „halbes Gericht“ essen. Deswegen bin ich für jedes interessante, vegetarische Rezept dankbar. Rote Linsen sind ja ein absoluter Klassiker in der vegetarischen Küche und das auch zu Recht. Sie geben einen guten Geschmack und sind auch noch unglaublich nahrhaft. Und Spinat liebe ich ja ohnehin, weshalb dieses Rote Linsen und Spinat Masala genau nach meinem Geschmack war. Unglaublich würzig, aromatisch und dazu Reis und schon war ich zufrieden.


Für die Masala Paste:

1 ½ TL Kreuzkümmelsamen
1 ½ TL Koriandersamen
5cm Ingwer, in Stücke geschnitten
¼ TL Chiliflocken
1 EL geräuchertes Paprikapulver
2 TL Garam Marsala
1 TL Salz
2 EL Öl
2 EL Tomatenmark
Reichlich frische Petersilie

Für die Linsen:
1 EL Kokosöl
1 kleine rote Zwiebel, fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
Masala Paste
250ml passierte Tomaten
250ml Kokosmilch
250ml Gemüsebrühe
½ cup rote Linsen
150g TK-Spinat, aufgetaut

Für die Masala Paste die Kreuzkümmel- und Koriandersamen in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie schön duften. Die Samen dann mit einem Mörser fein mahlen. Dann den Ingwer klein mixen, die Gewürze und das Salz zufügen und fein mixen. Dann Öl, Tomatenmark und Petersilie zufügen und alles zu einer feinen Paste mixen. Für die Linsen die Zwiebel in Kokosöl andünsten, dann Knoblauch zufügen und mit andünsten. Die Masala Paste zufügen und 2 Minuten anbraten, dann die Tomaten, Kokosmilch und die Brühe zufügen und aufkochen lassen. Dann die Linsen zufügen und 20 – 25 Minuten kochen, bis die Linsen gar sind. Die Linsen von der Hitze nehmen und den ausgedrückten und etwas klein geschnittenen Spinat unterrühren. Die Linsen zu Reis oder Quinoa und mit einem Klecks Joghurt (optional) servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 20. August 2017

Zwetschgenkuchen mit Marzipanstreuseln

Leute, es ist Zwetschgenzeit! Habe ich schon erwähnt, dass ich Zwetschgenkuchen liebe?! Ernsthaft, ich liebe Zwetschgenkuchen, am besten mit einem ordentlichen Klecks Schlagsahne (Vanilleeis geht natürlich auch, wie man auf dem Bild sehen kann). Normalerweise backe ich einen relativ einfachen Hefekuchen mit vielen Zwetschgen drauf, hin und wieder kommen dann auch noch Streusel von diesem Rezept oben drüber, aber das war es dann eigentlich schon mit der Experimentiererei. Und weil der Kuchen super schmeckt, ist das auch völlig in Ordnung so. Letztes Jahr habe ich dann aber das Rezept für Zwetschgenkuchen mit Marzipanstreuseln gefunden und wusste gleich, das muss ich ausprobieren. Nach nur einem Jahr unendlicher Wartezeit auf die nächste Zwetschgensaison, war es endlich soweit. Der Teig besteht aus einem sogenannten Zwitterteig aus Hefe- und Mürbteig, die dann zusammen geknetet werden. Eine interessante Sache, wie ich finde, auch wenn er natürlich dadurch nicht so fluffig wird, wie ein normaler Hefeteig. Dafür schmeckt er buttriger. In die Streusel kommt noch Marzipan rein und außerdem enthält der Kuchen einen hohen Vollkornanteil, sodass er schön nussig schmeckt und man zusätzlich kein schlechtes Gewissen wegen des ein oder anderen Stückchens Zwetschgenkuchen - wie oft kann man in einem Absatz eigentlich Zwetschgen schreiben?! Offensichtlich achtmal  ;)  - machen muss.


Für den Hefeteig:
30g frische Hefe
100 – 150ml lauwarme Milch
130g Vollkornweizenmehl
120g Weizenmehl, Type 550
20g brauner Zucker
1 Prise Salz

Für den Hefeteig die Hefe in 100ml der Milch auflösen. Beide Mehlsorten, Zucker und Salz mischen, dann Hefemischung zufügen und alles zu einem glatten Teig kneten, bei Bedarf noch so viel der restlichen Milch zufügen, bis ein weicher Teig entsteht. Abgedeckt ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.

Für den Mürbeteig:
100g Vollkornweizenmehl
100g Weizenmehl, Type 550
75g Zucker
100g Butter

Für den Mürbeteig beide Mehlsorten und Zucker mischen und die Butter unterkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank ruhen lassen.

Für die Marzipanstreusel:
180g Weizenmehl, Type 550
80g brauner Zucker
½ TL Zimt
80g Marzipan
100g kalte Butter

Für die Streusel Mehl, Zucker und Zimt mischen, den Marzipan darüber reiben und verrühren. Dann die Butter in Stückchen mit den Händen in das Mehl reiben, bis Streusel entstehen.

Für den Belag:
1,5kg Zwetschgen, entsteint

Für den Zwetschgenkuchen nun Hefe und Mürbeteig miteinander verkneten und zu einem 40 x 30 cm großen Rechteck ausrollen und dann auf ein ausgefettetes Backblech legen. Den Teig ziegelartig dicht mit Zwetschgen belegen und dann die Streusel darüber verteilen. Den Zwetschgenkuchen nun 45 – 60 Minuten bei 180°C (Ober-/Unterhitze) backen, bis die Zwetschgen weich sind.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 13. August 2017

Schokoschnecken

Auch wenn es ein Klischee ist, aber ich muss mit euch übers Wetter reden: was ist denn das für ein Sommer?! Das nervt langsam, ich will doch nur draußen sitzen, die Sonnenstrahlen genießen, evtl. ein bisschen schwimmen gehen und den Abend beim Grillen und einem schönen Sommercocktail genießen. Und was bekommen wir? Wetter wie im Herbst, nasskalt und echt eklig. Furchtbar. Damit man nicht völlig verzweifelt, braucht man einen Seelentröster… also Schokolade ;) Und in dieser Form von Schokoschnecken hilft die Schokolade ungemein und man fühlt sich gleich ein bisschen versöhnt mit diesem Wetter. Wie immer ist der Hefeteig wunderbar luftig und samtig und die Füllung strotzt nur so von Schokolade. Einfach nur lecker. So das war es jetzt mit dem Gemecker, ich setze mich jetzt auf die Couch und trinke einen warmen Tee…


Für 12 Stück:
120ml Milch
50g Zucker
2 TL Trockenhefe
1 Ei
250g Mehl
½ TL Salz
45g weiche Butter

Für die Füllung:
225g Zartbitterschokolade, grob gehackt
50g Zucker
½ TL Zimt
1 Prise Salz
45g weiche Butter

Zum Fertigstellen:
1 Ei mit 1 EL Milch verquirlt

Für den Teig Milch, Zucker und Hefe mischen. Ei, Mehl und Salz zufügen und alles mischen. Dann die Butter unterkneten und den Teig 10 Minuten kneten, bis der Teig glatt und geschmeidig ist. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde ruhen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat. In der Zwischenzeit die Schokolade mit Zucker und Zimt in einem Food Processor fein mixen, dann die Butter untermixen. Eine Muffinform ausfetten. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche durchkneten, 5 Minuten ruhen lassen und dann zu einem 30 x 50cm großen Rechteck ausrollen. Die Füllung über den Teig streuen, dann den Teig stramm aufrollen. Die so entstandene Teigrolle nun in 12 gleich große Stücke schneiden und jedes Stück mit der Schnittseite nach oben in die vorbereitete Muffinform setzen. Die Schnecken noch 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen, dann mit der Eimischung bestreichen und im 180°C (Ober-/Unterhitze) warmen Ofen 15 – 20 Minuten goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 6. August 2017

Himbeerpralinen

Da der Sommer im Moment ja eher mäßig ist, müssen wir uns ihn einfach auf den Teller zaubern. Und was ist wunderbar sommerlich? Himbeeren und weiße Schokolade! Ein Traumpaar in diesen Himbeerpralinen sage ich euch. Und da ist es doch gar nicht verkehrt, wenn es nicht zu heiß ist, dann kann man nämlich in der Küche herrliche Pralinen zaubern und sich so den Sommer versüßen. Ich muss gestehen, dass das mit Abstand meine liebsten Pralinen sind, die ich bisher gemacht habe. Die Füllung ist einfach unwiderstehlich fruchtig und soooooooo lecker. Ihr müsst die also unbedingt nachmachen!!!


Für 15 Stück:
150g weiße Kuvertüre, fein gehackt
45g Himbeerpüree (dafür einfach ca. 60g Himbeeren kochen und dann durch ein feines Sieb streichen)
10g Sahne
75g weiße Schokolade, fein gehackt

Für die Pralinen die weiße Kuvertüre fein hacken und drei Viertel davon über einem warmen Wasserbad schmelzen, die Kuvertüre sollte dabei nicht wärmer als 40°C werden. Dann die Schüssel vom Wasserbad nehmen und die restliche Kuvertüre unterrühren, bis die Temperatur der Kuvertüre 27-28°C beträgt. Die Schüssel nun wieder auf das Wasserbad setzen und die Kuvertüre vorsichtig auf 30-31°C erwärmen. Eine Pralinenform mit 15 Mulden mit der flüssigen Kuvertüre befüllen und die Form langsam schwenken, bis die Mulde gleichmäßig überzogen ist. Die Form über der Schüssel auf den Kopf drehen und die restliche Kuvertüre zurück in den Topf laufen lassen. Die Form für ca. 20 Minuten in den Kühlschrank stellen, bis die Kuvertüre fest ist (Fotos hier).
Für die Füllung das Himbeerpüree mit der Sahne aufkochen lassen und dann über die weiße Schokolade gießen, kurz stehen lassen und dann umrühren, bis sich die Schokolade aufgelöst hat. Die Füllung in einen Spritzbeutel geben und die Pralinenformen damit befüllen, dabei einen 2mm hohen Rand frei lassen. Danach die restliche Kuvertüre, die noch von der Herstellung der Pralinenformen übrig ist, erneut schmelzen und die Füllung damit bedecken.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Samstag, 15. Juli 2017

Cruffins

Gibt es bei euch sonntags auch etwas Besonderes zum Frühstück? Bei uns hin und wieder schon. Besonders gerne mache ich dann Hefegebäck, was sich am Vortrag gut vorbereiten lässt. Samstagsabends rühre ich den Teig an und lasse ihn über Nacht im Kühlschrank gehen und dann hat man am Sonntagmorgen ganz schnell etwas Leckeres zum Frühstück. Dieses Mal gab es Cruffins, also ein Hybrid aus Muffin und Croissant. Deutlich einfacher, als die selbstgemachten Croissants und doch unheimlich lecker. Außerdem sehen sie doch hübsch aus, nicht wahr? Die Cruffins machen auf jeder Frühstückstafel ordentlich was her.


Für die Cruffins:
300g Mehl, Type 550
1 ½ TL Trockenhefe
3 EL Zucker
 1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
175ml Milch
50g Butter
90g weiche Butter
Puderzucker zum Bestäuben


Für die Cruffins Mehl, Hefe, Zucker, Vanillezucker und Salz mischen. Milch und 50g Butter lauwarm erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Die Milchmischung zum Mehl geben und alles 5 Minuten zu einem glatten Teig kneten. Den Teig zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Den Teig dritteln und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu je einem Rechteckt (40 x 15 cm) ausrollen und mit je 30g Butter bestreichen.


Den Teig fest aufrollen 
 


und längs halbieren.
 


Jede Hälfte mit der Schnittfläche nach innen aufrollen und in eine gefettete Mulde eines Muffinblechs setzen.

 
Die Cruffins noch einmal 30 Minuten gehen lassen und dann bei 200°C (Ober-/Unterhitze) 25 – 30 Minuten goldbraun backen. 

  
Im Blech erkalten lassen und dann mit Puderzucker bestäubt servieren.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 9. Juli 2017

Gebratenes Hähnchen mit Datteln, Zitrone und Oliven

Im Sommer kann man ja nicht nur vom Grillen oder Salat alleine leben, hin und wieder braucht man auch etwas „gescheites“ zum Essen. Trotzdem soll es leicht und frisch und vor allem lecker schmecken. Wenn man dann noch nicht viel Zeit für die Zubereitung aufwenden muss, ist es perfekt. Dieses gebratene Hähnchen mit Datteln, Zitrone und Oliven erfüllt alle diese Kriterien und hat uns echt genial lecker geschmeckt. Es ist fruchtig und durch die Datteln erhält man eine tolle, sämige Sauce. Etwas frisches Baguette und schon ist man im siebten Himmel – essenstechnisch zumindest ;).


Für das Hähnchen:
4 Hähnchenschenkel
Salz
Pfeffer
3 EL Olivenöl
1 Zitrone, geviertelt
1 Orange, geviertelt
120ml frischer Orangensaft (von ca. 2 Orangen)
60ml Weißwein
12 große, Soft-Datteln
3 Thymianzweige
80g grüne Oliven, entsteint

Das Hähnchen in eine große Auflaufform legen, salzen, pfeffern und mit Öl beträufeln. Die Zitrone sowie Orange über dem Hähnchen ausdrücken und dann die Früchte in der Auflaufform verteilen. Orangensaft und Wein über das Hähnchen gießen, die Hälfte der Datteln sowie den Thymian darüber verteilen. Das Hähnchen dann bei 230°C im Ofen 25 Minuten backen. Danach die Oliven sowie die restlichen Datteln zufügen und das Hähnchen weitere 15 Minuten backen, bis es eine Kerntemperatur von 70°C hat und schön braun gebacken ist. Die Hähnchenteile herausnehmen, ein paar der Datteln mit einem Löffel zerdrücken und die Sauce etwas einkochen lassen. Mit dem Hähnchen zusammen servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 2. Juli 2017

Pulled Pork

Pulled Pork ist in aller Munde, man bekommt es mittlerweile auch fertig in fast jedem Supermarkt -  aber ich wäre ja nicht Miri von Miri’s Kitchen, wenn ich Pulled Pork nicht selber machen würde. Ich hatte das schon ziemlich lange vor, aber die langen Kochzeiten haben mich bisher immer abgeschreckt. Dann kam ich auf die Idee, dass man das Pulled Pork ja auch in einem Bruchteil der Zeit (und damit entsprechend geringerem Energieverbrauch) in einem Schnellkochtopf machen könnte. So ganz sicher war ich mir zuerst nicht, ob das auch wirklich klappt, habe dann mal schnell im Internet nachgelesen und gemerkt, das kann funktionieren. Und wie das funktioniert, ich sage euch: der Hammer. Das Fleisch wird in nur einer knappen Stunde herrlich zart und zerfällt fast von selbst. Das Rezept habe ich mir aus verschiedenen Quellen zusammengesucht und nach meinen Vorstellungen abgeändert und es ist für mich einfach nur perfekt. Das Fleisch ist unglaublich zart, saftig und aromatisch und man erhält wie von selbst eine unglaublich intensive Sauce, sodass man sich die für Pulled Pork typische Zugabe von Barbecuesauce eigentlich sogar sparen kann. Wer mag, kann natürlich noch Barbecuesauce dazu geben, das schadet auch nicht ;). Dazu gibt es einen frischen, knackigen Krautsalat und natürlich selbstgemachte Brötchen und schon schwebt man im siebten Pulled Pork-Himmel.


Für das Pulled Pork:
1kg Schweineschulter, in 4 Stücke geschnitten
3 EL brauner Zucker
Salz
Pfeffer
1 TL Paprikapulver
1 TL geräuchertes Paprikapulver
1 TL Senf
½ TL Kreuzkümmel
½ TL Cayennepfeffer
Öl
4 Knoblauchzehen
400ml Wasser
2EL Essig

Für das Pulled Pork Zucker, Salz, Pfeffer, Paprika, Senf, Kreuzkümmel und Cayennepfeffer mischen und die Schweineschulter damit einreiben. Das Fleisch in etwas Öl von allen Seiten anbraten, dann das Wasser und den Essig zufügen und  1 Stunde im Schnellkochtopf garen. Danach das Fleisch zerfücken. Die Flüssigkeit in der Zwischenzeit leicht dickflüssig einkochen lassen, das dauert ca. 10 Minuten. Das Fleisch mit der eingekochten Sauce und mit etwas Barbecuesauce vermischt servieren. Dazu passt Krautsalat.


Für den Krautsalat:
½ Weißkohl, in feine Streifen geschnitten
1 Karotte, grob geraspelt
½ cup Mayonnaise
½ TL Salz
Pfeffer
1 EL Essig

Für den Krautsalat Weißkohl und Karotte mischen. Mayonnaise mit Salz, Pfeffer und Essig würzen und zum Gemüse geben. Alles gut vermischen, etwas durchziehen lassen und dann zum Pulled Pork servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Samstag, 24. Juni 2017

Französisches Sauerteigbrot

Ich habe so einige Youtube Channels abonniert, unter anderem Alex French guy cooking. Alex hat vor einige Zeit ein Sauerteigbrot im Rahmen seiner Sauerteig-Reihe vorgestellt. Da ich mich ja seit einiger Zeit auch unter die Brotbäcker begeben habe, war sofort klar: dieses Brot muss ich auch unbedingt nachmachen. Ich habe die Mehlsorten an die deutsche Varianten angepasst (eine 1 zu 1 Mischung aus Type 1050 und 550 geht natürlich auch) und das Brot hat wunderbar funktioniert. Toll fand ich auch den Tipp, dass man beim Backen im gusseisernen Topf Wasser einsprühen soll, bevor man den Deckel schließt. Das wird sonst immer übergangen und mit etwas Dampf im Topf erhält man eine viel schönere Kruste. Vorher war ich doch schon hin und wieder enttäuscht vom Backen im Topf (außer beim No Knead Bread, da klappt es wunderbar) und bin dazu übergegangen, alle meine Brote auf einem Backstein zu backen. Mit dem Dampf im Topf erhält man hingegen ein tolles Ergebnis, so wie ich es mir vorstelle. Ein bisschen Zeit braucht das Brot natürlich, am besten fängt man an Tag 1 frühmorgens mit dem Sauerteig an und kann dann an Teig 2 morgens das Brot backen. Wer zu den späten Frühstückern gehört, hat dann ein frischgebackenes Brot auf dem Frühstückstisch stehen.


Für den Sauerteig:
2 EL Weizenanstellgut
100g Wasser
100g Weizenmehl, Type 1050

Für den Sauerteig das Anstellgut mit Wasser und Mehl vermischen und ca. 5 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat und der Teig Blasen wirft.

Für den Hauptteig:
200g Sauerteig
400g Wasser
600g Weizenmehl, Type 1050
12g Salz


Für den Hauptteig den Sauerteig in Wasser auflösen, das Mehl zufügen vermischen und 30 Minuten bis eine Stunde ruhen lassen. Dann das Salz zufügen und alles 10 Minuten lang zu einem glatten Teig verkneten (slapping and folding). Den Teig 4 Stunden bei warmer Temperatur ruhen lassen. Den Teig auf eine nicht bemehlte Arbeitsfläche legen und leicht mit Mehl bestäuben und umdrehen. Alle vier Seiten zur Mitte hin falten, bis eine Kugel entsteht. Abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen. Wieder leicht mit Mehl bestäuben, umdrehen und alle vier Seiten zur Mitte hin falten und dann aufrollen. Dann den Teig zu einer Kugel formen, indem man mit einem Teigspachtel von allen Seiten den Teig zur Mitte hin drückt. Eine Schüssel mit einem sauberen Küchentuch auslegen, dieses mit Mehl bestäuben und den Teig mit dem Schluss nach oben hineinsetzen. Den Teig mit Mehl bestäuben und dann abgedeckt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Zwei Stunden vor dem Backen den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Einen gusseisernen Topf im Ofen auf 250°C erhitzen, dann den Teig in den Topf setzen. Den Brotteig einritzen, Wasser in den Topf spritzen, Deckel aufsetzen und in den Ofen schieben. Die Temperatur auf 220°C reduzieren und das Brot 25 Minuten mit geschlossenen Deckel backen. Dann den Deckel abnehmen und weitere 25 Minuten goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 17. Juni 2017

Grillbrot

Auch wenn das tolle Sommerwetter heute eine kurze Pause eingelegt hatte, so geht es doch morgen schon wieder weiter und nächste Woche soll es auch richtig toll werden. Und was gehört zu einem ordentlichen Sommerabend dazu? Natürlich, klar, Grillen. Und was braucht man neben ein paar Würstchen, Steak, Salaten oder Grillgemüse: Brot. Schließlich braucht man ja etwas, auf das man die leckere Kräuterbutter streichen kann ;). Man kann dafür einfach ein Baguette oder Ciabatta backen, man kann aber auch das Brot direkt auf dem Grill garen. Das Rezept habe ich gesehen und musste es sofort nachbacken. Das ist natürlich kein Problem, denn dafür habe ich eigentlich immer alles im Haus. Und das  Grillbrot schmeckt einfach nur genial lecker, muss ich euch sagen. Das Brot ist innen schön weich und samtig, außen schön knusprig und durch das Grillen über Holzkohle bekommt es ein wunderbares rauchiges Aroma. Das Grillbrot kann ich euch also nur wärmstens empfehlen und auch bei uns wird es ab sofort regelmäßig auf den Rost kommen.




 
Für 8 Brote:

½ Würfel Hefe
300ml lauwarmes Wasser
1 TL Zucker
500g Mehl
1 TL Salz
2 EL Öl
Olivenöl zum Bestreichen


Für die Grillbrote die Hefe im warmen Wasser auflösen und den Zucker unterrühren, etwa 5 Minuten stehen lassen. Dann Mehl, Salz, Öl und die Hefemischung zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat. Den Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche in 8 Stücke teilen und diese zu flachen, ovalen Fladen formen, das geht am besten mit der Hand. Die Fladen von einer Seite mit Olivenöl bestreichen und dann auf den heißen Grill legen. Die Brote 3 Minuten grillen, dann die noch nicht gegrillte Seite ebenfalls mit Olivenöl bestreichen. 

 
Die Brote wenden und weitere 3 Minuten zu Ende grillen. Besonders lecker schmecken die Brote übrigens, wenn man vor dem Grillen noch grobes Meersalz oder auch Kräutersalz (wir haben ein ganz tolles Wildkräuter-Blumen-Salz, das schmeckt super) auf das Öl streut.


Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 10. Juni 2017

Zitronensorbet

Morgen soll es wieder heiß werden, deshalb muss ich euch unbedingt noch dieses weltbeste Zitronensorbet vorstellen. Besonders toll ist daran, dass ihr nur Zucker, Wasser und Zitronen dafür braucht, noch nicht einmal eine Eismaschine. Das Sorbet wird nämlich auch ganz ohne wunderbar cremig und schmeckt herrlich erfrischend, super zitronig und alles andere als künstlich. Wir alle waren so begeistert, meine Mutter meinte sogar, dass das das beste Zitroneneis sei, das sie jemals gegessen hat und das soll schon was heißen. Das Sorbet schmeckt pur, mit ein paar frischen Erdbeeren oder aber auch toll, wenn ihr eine Kugel davon mit etwas Sekt aufgießt.


Für das Sorbet:
200g Zucker
200g Wasser
4 Bio-Zitronen

Für das Sorbet Zucker mit Wasser zusammen aufkochen lassen und 10 Minuten leise vor sich hin simmern lassen. In der Zwischenzeit die Schale der Zitronen fein abreiben und den Saft auspressen, beides zum Zuckersirup geben und gut verrühren. Die Mischung in eine Metallschüssel, die in das Gefrierfach passt, füllen und in das Gefrierfach stellen. Das Eis mindestens vier Stunden gefrieren lassen und dabei alle 30 Minuten umrühren, damit das Eis cremig wird. Wer eine Eismaschine hat, kann natürlich auch diese nutzen.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Samstag, 3. Juni 2017

Limoncello Trüffel

Auch wenn einem bei diesem Wetter nicht direkt in den Sinn kommt Pralinen herzustellen, so passen diese Limoncello Trüffel doch perfekt zum Sommer … und eigentlich jeder anderen Gelegenheit auch. Die Zitrusnote harmoniert wunderbar mit der weißen Schokolade. Die Trüffel sind nicht nur schnell gemacht, sondern sind schön cremig und schmecken hervorragend. Natürlich eignen sich die Trüffel auch wunderbar zum Verschenken.



Für 20 Stück:
25g Sahne
Abgeriebene Schale von ½ Zitrone
25ml Limoncello
150g weiße Schokolade, fein gehackt
20g weiche Butter
50g Puderzucker

Für die Trüffel die Sahne mit der Zitronenschale und der Hälfte des Limoncellos aufkochen lassen. Die Sahne über die weiße Schokolade gießen, eine Minute stehen lassen und dann rühren, bis sich die Schokolade aufgelöst hat. Die Ganache abgedeckt 12 Stunden ruhen lassen. Danach die Ganache mit den Rührgerät aufschlagen, Butter untermischen und den restlichen Limoncello einrühren. Die Masse 3 Minuten weiterschlagen, bis sie luftig und steif ist. Die Masse mit einem Spritzbeute zu Tupfen auf ein Backpapier spritzen und eine Stunde im Kühlschrank aushärten lassen. Die Trüffel in den Händen rollen, bis sie schön rund sind, dann im Puderzucker wälzen.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Samstag, 27. Mai 2017

Weißbrot

Heute habe ich mal kein Sauerteigbrot für euch, sondern ein ganz schnödes, einfaches, dafür aber umso leckeres Hefeteigbrot. Um genau zu sein ist es ein Kastenweißbrot, das sich hervorragend für Sandwiches eignet. Es ist schön saftig und luftig und stiehlt dem Belag nicht die Show. So wie es sich für ein Sandwichbrot gehört. Wir sind begeistert von diesem einfachen Brot, das besonders gut mit einer Thunfischcreme schmeckt.


Für ein Brot:
½ Würfel Hefe
330ml sehr warmes Wasser
500 – 550g Mehl
1 ¼ TL Salz
25g Zucker oder Honig
30ml Öl
1TL geschmolzene Butter zum Bestreichen des Brotes


Für das Weißbrot die Hefe im Wasser auflösen. 450g des Mehls mit Salz und Zucker mischen. Wasser-Hefe-Mischung und Öl zufügen und alles gut vermischen. Den Teig abgedeckt für 10 Minuten ruhen lassen. Während die Rührmaschine läuft nach und nach so viel des restlichen Mehls zufügen, bis ein glatter, weicher Teig entsteht, der sich leicht klebrig anfühlt, wenn man ihn mit dem Finger berührt. Den Teig 2 Minuten lang kneten lassen und dann mindestens eine Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Den Teig danach zu einem 20cm langes Rechteck drücken und aufrollen, dabei das Ende gut verschließen. Den Teig mit dem Schluss nach unten in eine gefettete Kastenform setzen und abgedeckt so lange gehen lassen, bis der Teig etwa 2cm über der Form herausschaut. Danach das Brot ca. 30 Minuten bei 180°C (Ober-/Unterhitze) goldbraun backen. Das Brot herausnehmen und auf ein Gitterrost setzen und sofort mit der Butter bestreichen (das gibt den schönen Glanz an der Oberfläche), dann vollständig erkalten lassen.


Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 21. Mai 2017

Rote-Linsen-Aufstrich

Die Sammlung an diversen Brotsorten, egal ob mit oder ohne Sauerteig, ist hier im Blog mittlerweile ja schon ganz ordentlich. Aber man kann ja nicht von Brot alleine leben, deshalb gibt es heute mal wieder einen Aufstrich aus roten Linsen für aufs Brot. Der Aufstrich schmeckt unglaublich aromatisch und würzig, wir waren sehr begeistert. Eine tolle Alternative zu Wurst, Käse und Co.


Für den Aufstrich:
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
1 Stück (1cm) Ingwer, fein gehackt
2 EL Öl
1 Karotte, in feine Würfel geschnitten
100g rote Linsen
1 EL Tomatenmark
2 TL Garam Masala
½ TL gemahlener Koriander
200ml Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
2-3 TL Zitronensaft
Reichlich frische Petersilie, fein gehackt

Für den Rote-Linsen-Aufstrich Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in Öl andünsten, dann Karotte und Linsen zufügen und ca. 1 Minute mitdünsten. Das Tomatenmark, Garam Masala und den Koriander zufügen und kurz mit anschwitzen. Mit der Brühe ablöschen und 10 – 12 Minuten garen, bis die Linsen anfangen zu zerfallen. Die Mischung mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken, die Petersilie unterheben und alles 30 Minuten kalt stellen. 

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 14. Mai 2017

Haselnuss-Gugl

Heute ist Muttertag und wer noch auf der Suche nach einem schnellen, selbstgemachten Geschenk (der Favorit von Mamas) ist, dem seien diese Haselnuss-Gugl ans Herz gelegt. Sie sind schnell gemacht, schmecken lecker und sind so hübsch, fast wie eine Praline. Natürlich kann man die Gugl auch in einer anderen Form backen, muss dann aber evtl. die Teigmenge anpassen (z.B. verdoppeln für eine Muffinform). Eine Herzform ist natürlich auch sehr passend für heute. Das Rezept dazu stammt übrigens aus dem Buch „Feine Gugl“ von Chalwa Heigl, allerdings habe ich die Zubereitung angepasst. Na dann nix wie auf in die Küche und schnell noch etwas für die Mama gezaubert.


Für 18 Gugl:
1 Ei
35g Puderzucker
1-2 EL Milch
45g Butter, geschmolzen
40g Mehl
5g Kakao
45g Haselnüsse

Für die Haselnuss-Gugl das Ei mit dem Puderzucker schaumig schlagen, dann
Milch und Butter unterrühren. Mehl, Kakao und Haselnüsse mischen und nur ganz kurz unterrühren. Den Teig in die gefetteten und bemehlten Gugl-Formen füllen (je Gugl ca. 1 TL) und dann bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 15 Minuten goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 7. Mai 2017

Strudelschnecke mit Pilzfüllung

Vor nicht ganz so langer Zeit konnte ich Pilze nicht ausstehen – ich fand den Geruch zwar immer sehr appetitlich, aber sobald ich die Pilze probiert habe, hat es mich geschüttelt. Der Geschmack war ja noch halbwegs erträglich, aber die Konsistenz…. einfach nur furchtbar. Erst nach vielen vielen Jahren und Versuchen bin ich nun soweit, dass ich von mir behaupten kann: ich esse Pilze und das nicht nur weil ich es muss, sondern weil es mir schmeckt. Wenn die Pilze gut verarbeitet werden, dann sind sie nämlich sehr lecker und auch die Konsistenz muss nicht wabbelig und eklig sein, sondern kann überzeugen. Deshalb kommt hier ganz hochoffiziell mein erstes Rezept mit Pilzen auf dem Blog: Strudelschnecke mit Pilzfüllung. Die Haselnüsse harmonieren wunderbar mit dem aromatischen Geschmack der Champignons und die Schnecke ist schön knusprig. Zusammen mit einem Salat hat man ein tolles Essen.


Für die Strudelschnecke:
1 große Zwiebel, fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
2 EL Öl
1kg Champignons, in feine Würfel geschnitten
75g Haselnusskerne, fein gehackt und geröstet
125g saure Sahne
2 EL Senf
Reichlich frische Petersilie, fein gehackt
Salz
Pfeffer
Zitronensaft
1 Prise Zucker
250g Filoteig (9 Blätter)
100g Butter, geschmolzen
40g gemahlene Haselnüsse, geröstet
3 EL geschälte Sesamsaat


Für die Strudelschnecke Zwiebeln und Knoblauch in Öl und Butter andünsten, dann die Pilze zufügen und so lange braten, bis keine Flüssigkeit mehr in der Pfanne ist. Dann die Pilze mit den gehackten Nüssen, der sauren Sahne, dem Senf und der Petersilie mischen und mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Zucker abschmecken. 2 Geschirrtücher leicht anfeuchten und leicht überlappend nebeneinander legen. 3 Strudelteigblätter leicht überlappend auf die Geschirrtücher legen und mit Butter bestreichen. Dann noch zweimal je eine weitere Lage Strudelblätter darauf legen und wieder mit Butter bestreichen, man hat also insgesamt 3 Lagen mit je 3 Strudelblättern. Die gemahlenen Haselnüsse darüber streuen und die Pilzfüllung als Strang auf das untere Ende des Teiges gleichmäßig verteilen, dabei einen 3 cm breiten Rand lassen. Die Seiten rechts und links umschlagen und von der langen Seite her den Teig über die Füllung aufrollen. Die Rolle mit Butter bepinseln, zur Schnecke formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Die Schnecke mit Sesam bestreuen und 35 – 40 Minuten bei 200°C (Ober-/Unterhitze) backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 30. April 2017

Foccacia a libro

Meine Vorliebe für Brot- und Brötchenvarianten dürfte ja mittlerweile bekannt sein. Deshalb verwundert es auch nicht, dass ich dieses Foccacia a libro sofort machen musste, als ich von dem Rezept im Vorbeigehen  beim ARD-Buffet gehört habe – ich bin wirklich nur am Fernseher vorbeigegangen und habe den Beitrag darüber aufgeschnappt und war gleich Feuer und Flamme. Das Foccacia a libro hat seinen Namen, da es aussieht wie ein Buch, wenn man es aufschneidet. Neben der außergewöhnlichen Form besticht das Foccacia natürlich auch mit seinem Geschmack. Viel Olivenöl und Oregano sowie ein wenig Peperoncino runden das Foccacia ab. Auch wenn die Form aufwändig aussieht, so ist das Foccacia doch ganz einfach gemacht.


Für den Teig:
10g frische Hefe
250g Wasser
500g Mehl
10g Salz

Zum Fertigstellen:
Reichlich Olivenöl
Getrockneter Oregano
Meersalz
Peperoncino


Für das Foccacia die Hefe im Wasser auflösen. Mehl und Salz mischen, dann die Hefemischung zufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig 10 Minuten ruhen lassen und dann auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche so dünn wie möglich zu einem großen Viereck ausrollen. Die Oberseite des Teigs mit reichlich Olivenöl bestreichen, dann Oregano, Salz und Peperoncino darüber streuen. Nun jeweils die linke und rechte Seite einmal einknicken und wieder mit Öl und Gewürzen bestreuen. 

 
Dann den Teig weiter einschlagen und wieder ölen und würzen, bis sich beide Seiten berühren. 

 
Dann die beiden Teigseiten zu einer Rolle aufeinanderlegen 


und diese dann zur Schnecke formen. 
 


Die Schnecke in eine geölte Springform setzen und 3 Stunden ruhen lassen. 

 
Danach die Foccacia bei 220°C (Ober-/Unterhitze) 20 Minuten goldbraun backen.


Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 23. April 2017

Pizzawaffeln

Ich liebe Waffeln, egal ob süß oder herzhaft, eckig oder Herzchenwaffeln, weich oder knusprig – ich bin noch keiner Waffel begegnet, die ich nicht mochte. Deshalb fallen diese Pizzawaffeln genau in mein Beuteschema, denn Pizza mag ich mindestens ebenso sehr. Ein weicher Hefeteig, der mit dem typischen Pizzagewürz Oregano aromatisiert und mit getrockneten Tomaten, Oliven und Pinienkernen gepimpt wird. Zusammen mit einem frischen Salat und einem einfachen Joghurt-Dip ergibt sich so eine leckere kleine Mahlzeit.


Für ca. 20 Waffeln:
300g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
1 TL Zucker
½ TL Salz
1 Prise Pfeffer
1 TL getrockneter Oregano
2 Eier
75ml Olivenöl
350ml Wasser
50g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft und klein geschnitten
75g entsteinte schwarze Oliven, klein geschnitten
40g Pinienkerne, leicht angeröstet

Für die Pizzawaffeln Mehl, Hefe, Zucker, Salz, Pfeffer und Oregano mischen. Eier, Öl und Wasser zufügen und alles zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten ruhen lassen, dann Tomaten, Oliven und Pinienkerne unterrühren. Je 2 EL Teig in einem Waffeleisen knusprig braun ausbacken und die fertigen Waffeln bei 50°C im Ofen warm halten.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 15. April 2017

Roggen-Dinkel-Brötchen

Ich wünsche euch allen frohe Ostertage. Habt ihr etwas Besonderes geplant? Bei uns bleibt es ruhig und wir machen uns ein paar gemütliche Tage und brunchen schön. Falls ihr da noch auf der Suche für ein paar Rezepte auf die Schnelle seid, werdet ihr hier mit den Roggen-Dinkel-Brötchen fündig. Die Brötchen sind herrlich aromatisch, schön würzig durch das Roggen- sowie Dinkelmehl und haben eine tolle Kruste. Den Teig könnt ihr heute Abend noch schnell ansetzen und habt dann morgen früh schnell ein paar leckere Brötchen auf dem Frühstückstisch. 

 
Für 8 Brötchen:

7g Frischhefe
1 TL Honig
300g lauwarmes Wasser
200g Mehl, Type 550
150g Roggenmehl, Type 1150
100g Dinkelmehl, Type 630
10g Salz
1 EL weiche Butter
   
Für die Brötchen Hefe und Honig im Wasser auflösen. Dann alle Mehlsorten mit dem Salz mischen, das Hefewasser sowie die Butter zufügen und alles auf langsamster Stufe 10 Minuten kneten lassen. Der Teig sollte glänzen, ist leicht klebrig und löst sich nicht vom Schüsselboden. Den Teig in eine Schüssel geben und mit Frischhaltefolie abgedeckt über Nacht (ca. 12 Stunden) im Kühlschrank ruhen lassen. Am nächsten Morgen den Teig vorsichtig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und vorsichtig zu einem Rechteck ziehen/drücken, dabei nicht zu viel Luft herausdrücken. Den Teig in 8 gleich große Stücke schneiden. Jedes Rechteck leicht in Form ziehen und aufrollen. Mit dem Schluss nach unten auf die bemehlte Arbeitsfläche setzen und abgedeckt weitere 45 Minuten gehen lassen. Danach die Brötchen mit Schluss nach oben auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen, der Länge nach einschneiden und dann bei 230°C (Ober-/Unterhitze) 10 Minuten mit Dampf backen. Den Dampf entweichen lassen und dann weitere 10 – 15 Minuten goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!