Dienstag, 29. Dezember 2015

Gulyásleves – Gulaschsuppe

Habt ihr schon was für Silvester geplant? Ich hätte da eine Idee für euch: Gulaschsuppe. In Deutschland ist das ja eher Partyfood, aber in Ungarn, oder zumindest im ungarischen Teil meiner Familie, ist das eine Suppe, die eher zu besonderen Anlässen gekocht wird. Kein Wunder, denn sie macht schon ein bisschen was an Arbeit - zum Glück aber nur ein etwas Vorbereitung und ansonsten kocht die Suppe munter alleine vor sich hin. Eigentlich ist Gulaschsuppe ganz einfach. Zuerst einmal muss man ein richtig gutes Pörkölt kochen, dann das Gemüse und mehr Wasser dazu geben und schon hat man eine perfekte ungarische Gulaschsuppe, die sogar von der ungarischen Schwiegermutter abgesegnet wurde.


Für die Gulaschsuppe:

6 Zwiebeln
3 rote, ungarische Spitzpaprika
1 ungarische, scharfe Paprika (Chili)
2 Knoblauchzehen
500g Ringergulasch
500g Schweinegulasch
4 EL Paprikapulver
1 TL Kümmel, fein gemörsert
1 EL Tomatenmark
2 Tomaten, fein gewürfelt
Salz, Pfeffer
1 Lorbeerblatt
1 kleine Sellerieknolle, geschält und grob gewürfelt
4-5 große Karotten, geschält und grob gewürfelt
3 große Kartoffeln, geschält und grob gewürfelt
Wasser
Erős Pista

Für das Gulasch die Zwiebeln sehr fein würfeln und in einem ordentlichen Schluck Öl (nicht sparsam sein) langsam glasig dünsten, sie dürfen nicht braun werden. Die Spitzpaprika und die scharfe Paprika ebenfalls fein würfeln und mit dünsten. Den Knoblauch zufügen und etwas anschwitzen. Jetzt das Fleisch dazu geben und großzügig mit Paprikapulver und Kümmel bestreuen und das Tomatenmark einrühren. Wer hat kann auch noch Paprikacreme dazu geben. Die Tomate zufügen und mit Salz, Pfeffer und, Lorbeerblatt würzen. Etwas Wasser angießen und das Gulasch bei niedriger Temperatur 2 Stunden vor sich hin köcheln lassen. Immer mal wieder schauen, dass es nicht anbrennt und eventuell noch etwas Wasser nachgießen. Nun das klein geschnittene Gemüse zufügen und noch einmal so viel Wasser zufügen, bis alles gut bedeckt ist. Die Suppe darf nicht zu flüssig, aber auch nicht zu dick sein. Die Gulaschsuppe nun noch eine weitere Stunde langsam vor sich hin köcheln lassen, mit Salz und Erős Pista (Vorsicht, sehr scharf) abschmecken und mit frisch gebackenem Weißbrot servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 27. Dezember 2015

Black & White Oreo-Tassenkuchen aus der Mikrowelle

Habt ihr schon genug vom Süßkram? Also bei mir gab es über Weihnachten echt einen Plätzchen-Overload und ich muss ganz dringend eine Pause vom Süßkram einlegen. Mal sehen, wie lange ich das schaffe ;).
Falls ihr aber, nicht wie ich, noch nicht genug habt, dann habe ich einen ganz schnellen und leckeren Tassenkuchen für alle Oreo-Liebhaber unter euch. Der schmeckt das ganze Jahr über, nicht nur zu Weihnachten oder für die faulen Tagen zwischen den Jahren.
Im Original wird Ei und Milch verwendet, aber ich fand, dass der Kuchen dann zu kompakt und zu sehr nach Ei schmeckt. Ohne Ei und mit Wasser statt Milch wird der Kuchen hingegen wunderbar fluffig, saftig und weich. Die deutlich bessere Variante.


Für 1 Tassenkuchen:
2 leicht gehäufte EL Mehl
¼ TL Backpulver
2 EL Zucker
2 EL Öl
4 EL Wasser
1 TL Kakao
1 EL Wasser
2 Oreo-Cookies
1 EL Frischkäse


Für den Tassenkuchen Mehl, Backpulver und Zucker mischen, dann Öl sowie 4 EL Wasser dazugeben und zu einem glatten Teig rühren. Etwas mehr als 1/3 des Teiges in eine zweite Schüssel geben und den Kakao unterrühren, dabei noch etwas mehr Milch zufügen, bis beide Teigsorten die gleiche Konsistenz haben. Die Oreo-Kekshälften mit einem leichten Dreh voneinander trennen. Die Creme abkratzen. Je zwei Kekshälften in eine Sorte Teig bröseln und unterrühren. Zuerst den dunklen, dann den hellen Teig in eine mikrowellengeeignete Tasse füllen und bei 600 Watt 2 – 2,5 Minuten „backen“. Etwas abkühlen lassen. Die Kekscreme in der Mikrowelle für einige Sekunden erwärmen, damit sie weicher wird. Mit dem Frischkäse verrühren und auf den Tassenkuchen geben.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Beef Stew with dumplings

Weihnachten steht vor der Tür und für alle Kurzentschlossenen habe ich noch eine leckere Idee für das Weihnachtsmenü für euch. Das Beef Stew with dumplings hat uns so gut geschmeckt, dass wir gar nicht genug davon bekommen konnten und uns am nächsten Tag noch über die Reste „gestritten“ haben. Das Stew ist ein herzhaft würziger Eintopf mit Rindfleisch und die Dumplings oben drauf sind cremig und man kann so schön die Soße damit auftunken. Man kann den Eintopf gut vorbereiten und entweder pur oder z.B. mit Kartoffeln als Beilage servieren. Ich finde, das ist eine schöne Alternative zur doch recht schweren und arbeitsintensiven Gans. Die Idee zu diesem Rezept habe ich von den Jungs von Sorted food, habe mir dann das Rezept aber selbst aus mehreren Quellen zusammen gesucht.
Ich wünsche euch allen frohe und besinnliche Weihnachten. Habt eine schöne Zeit mit hoffentlich ganz viel leckerem Essen.


Für das Beef Stew:
500g Rindergulasch
1 EL Öl
1 EL Butter
2 Zwiebeln, fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
150g Karotten, fein gewürfelt
150g Sellerie, fein gewürfelt
2 EL Tomatenmark
2 EL Mehl
1 Lorbeerblatt
3 Zweige Thymian
300ml Malzbier
300ml Brühe
Ca. 1 – 1½ TL Worcestersauce
1 EL Balsamicocreme
Salz
Pfeffer

Für das Beef Stew das Rindfleisch in Öl und Butter in einem Bräter anbraten, bis es schön braun ist. Dann die Zwieblen und den Knoblauch dazugeben und mit anschwitzen. Die Karotten- und Selleriewürfel zugeben und kurz mit anbraten. Dann das Tomatenmark zufügen und kurz anschwitzen, das Mehl darüber stäuben, Lorbeerblatt und Thymian zufügen und mit Malzbier und Brühe aufgießen. Das Stew mit Worcestersauce, Balsamico, Salz und Pfeffer gründlich würzen und dann bei 180°C im Ofen mit geschlossenem Deckel ca. 2 Stunden garen.


Für die Dumplings:

250g Mehl
2 TL Backpulver
½ TL Salz
80g Butter
125ml Wasser

In der Zwischenzeit die Dumplings zubereiten. Dafür Mehl, Backpulver und Salz mischen und die Butter in kleinen Stücken dazugeben. Die Butter mit dem Mehl zwischen den Fingern verreiben, dass die Butterstückchen nur ca. so groß wie Erbsen und gleichmäßig im Mehl verteilt sind. Dann ca. 125ml Wasser zufügen, bis ein dicker, fester Teig entsteht. Den Teig nur kurz verrühren und nicht lange kneten. Aus dem Teig EL-große Kugeln formen und auf das Stew setzen. Mit geschlossenem Deckel ca. 10 Minuten backen, dann den Deckel entfernen und noch weitere 10-15 Minuten zu Ende garen.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Samstag, 19. Dezember 2015

Zimtsterne

Und noch ein Rezept für die Eiweißverwertung, das ein absoluter Klassiker ist. Zimtsterne wollte ich schon immer einmal selber machen, aber habe mich bisher noch nicht daran getraut, da sie bekannt dafür sind, etwas heikel in der Verarbeitung zu sein. Sie kleben an der Arbeitsplatte und lassen sich kaum aus dem Ausstecher lösen – das sind nur einige der Vorurteile, die über Zimtsterne kursieren. Ich muss sagen, dass ich die Sterne als gar nicht so kompliziert empfunden habe. Wenn man die Arbeitsfläche gut mit Nüssen bestreut und der Teig ebenfalls so viele Nüsse enthält, damit er nicht zu weich und klebrig ist, dann lässt er sich gut verarbeiten. Ein paar Änderungen habe ich vorgenommen. So fand ich z.B. die angegebene Temperatur zu heiß und zuvor hatte ich bei meiner Oma in einem alten Backbuch (ca. 100 Jahre alt) eine Backzeit von ca. 30 – 45 Minuten gesehen, was deutlich viel zu lang war. Deshalb sind meine Zimtsterne auch ein bisschen knuspriger, als gewünscht. Aber ein kleines Apfelstück in der Dose bewirkt bekanntlich Wunder. Also traut euch ran, Zimtsterne schmecken echt lecker und gehören doch irgendwie zu Weihnachten ;).


Für die Zimtsterne:
3 Eiweiße
250g Puderzucker, gesiebt
1 EL Vanillezucker
3 Tropfen Rum-Aroma
1 TL Zimt, gemahlen
350 – 400g gemahlene Haselnüsse, plus mehr zum Ausrollen

Für die Zimtsterne die Eiweiße steif schlagen, dann nach und nach den gesiebten Puderzucker unterrühren. Zum Bestreichen der Sterne nun 3 gehäufte EL Eischnee abnehmen. Dann in den Vanillezucker, Aroma, Zimt und die Hälfte der Haselnüsse unter den übrigen Eischnee rühren. Nun so viel der restlichen Haselnüsse unterkneten, dass der Teig kaum noch klebt. Die Arbeitsfläche mit gemahlenen Nüssen bestreuen und den Teig ca. 1cm dick ausrollen. Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Die Sterne mit dem restlichen zurückgelassenen Eischnee bestreichen und dann bei 120°C (Ober-/Unterhitze) ca. 20 - 25 Minuten backen, die Zimtsterne sollten sich noch etwas weich anfassen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Honig-Senf-Dill-Soße

Weihnachten kommt mit großen Schritten immer näher. Bei uns gibt es dann häufig Lachs als Vorspeise. Ganz klassisch passt da eine Honig-Senf-Dill-Soße dazu, die so unglaublich einfach selbstzumachen ist und lecker schmeckt, dass man sie wohl nie wieder kaufen muss. 


Für die Soße:
2 EL Dijon-Senf
1,5 EL Honig
1 EL Essig
2 EL Öl
Dill (Menge nach Geschmack)

Für die Honig-Senf-Dill Soße den Senf mit Honig und Essig mischen, dann das Öl nach und nach unter Rühren untermischen. Den Dill unterrühren und die Soße zu Lachs servieren.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 13. Dezember 2015

Baiser

Seid ihr alle mitten in der Weihnachtsbäckerei? Eigentlich wollte ich dieses Jahr mit meiner Oma zusammen Plätzchen backen und dafür nicht alleine. Das hat alles leider nicht so geklappt, wie wir uns das vorgestellt hatten, sodass ich nun doch für die ganze Familie die Plätzchen (nach den Rezepten meiner Oma) backe, um das beste aus der Situation zu machen. Und beim Plätzchen backen sammeln sich immer so viele Eiweiße an, dass ich immer für neue Ideen der Eiweißverwertung dankbar bin. Dieses Mal habe ich mich für Baisers entschieden, da die mein Bruder so gerne isst. Aber auch dem Rest der Familie schmeckt es und es sieht auch noch hübsch aus.


Für das Baiser:

50g Eiweiß
150g Zucker
35g Wasser

Für das Baiser Zucker und Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und die Temperatur mit einem Zuckerthermometer ständig überwachen. In der Zwischenzeit das Eiweiß langsam steif schlagen. Das Zucker-Wasser-Gemisch auf eine Temperatur von 118°C erhitzen und dann sofort unter Rühren in das Eiweiß einrühren. Den Eischnee noch ca. 5 Minuten weiter schlagen, bis es dick und glänzend ist. Die Baisermasse nun in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und kleine Tupfen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech spritzen. Die Baisers über Nacht trocknen lassen und dann am nächsten Morgen bei 90°C (Umluft) ca. 1 Stunde trocknen lassen.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 6. Dezember 2015

Käsekuchen aus der Mikrowelle

Manchmal hat man einfach Lust auf was Süßes und dann muss es am besten so schnell wie möglich gehen. Wenn man dann nicht schon einen Kuchen in petto hat, dann sind Tassenkuchen eine gute Wahl. Ich mache die einfache Schokovariante nach wie vor immer wieder gerne, aber auch der Red Velvet Tassenkuchen ist eine schöne Abwechslung. Es gibt mittlerweile unzählige Varianten an Kuchen, die in einer Tasse in der Mikrowelle „gebacken“ werden. Und dazu gehören auch Käsekuchen. Am Anfang habe ich gedacht, dass das bestimmt nichts wird, aber die Neugier hat dann doch gesiegt. Der Kuchen wird ganz einfach wie alle anderen Tassenkuchen angerührt, allerdings ein bisschen aufwändiger als die andern Varianten (in Intervallen) gebacken. Mit einem normalen, großen, im Backofen gebackenen Käsekuchen kann dieser aus der Mikrowelle leider nicht wirklich mithalten, diese Cremigkeit ist halt nicht zu schlagen. Aber für den schnellen Käsekuchenhunger ist er erstaunlich gut und lecker -  und er hat sogar einen Boden.

 
Für eine große Tasse:
5g Butter
3g Zucker
1 Prise Salz
10g Vollkornmehl
1 Eigelb
2 EL Zucker
4 EL Frischkäse
2 EL Creme fraîche
1 TL Speisestärke
¼ TL Vanilleextrakt


Für den Käsekuchen die Butter in einer großen mikrowellenfesten Tasse in der Mikrowelle langsam schmelzen lassen, dann mit Zucker, Salz und Mehl vermischen und bei 600 Watt 30 Sekunden „backen“. Den Boden etwas abkühlen lassen und in der Zwischenzeit das Ei in einer kleinen Schüssel verschlagen, dann mit Zucker, Frischkäse, Creme fraîche, Speisestärke und Vanillextrakt glatt rühren. Die Käsemischung auf den Boden geben, ein Stück Küchenrolle auf die Tasse legen und den Kuchen 60 Sekunden bei 600 Watt „backen“. Dann eine kurze Pause machen und dann weitere 20 Sekunden „backen“. Nochmal eine kurze Pause machen, weitere 20 Sekunden „backen“ und das Ganze noch einmal wiederholen. Insgesamt wird der Käsekuchen 2 Minuten „gebacken“. Den Kuchen nun auf einen Teller stürzen und vollständig auskühlen lassen, am besten im Kühlschrank.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 29. November 2015

Eingelegte Jalapenos

Dieses Jahr habe ich im Garten selbst Jalapenos und andere Chilisorten angebaut. Einige sind scharf, andere eher mild. Aber die Jalapenos haben es, zum Glück, ganz schön in sich. Auch wenn es letztlich nur zwei Jalapeno Samen zu Pflanzen geschafft haben und prächtig gewachsen sind, kam eine ordentliche Menge an Chili zum Ernten am Ende des Sommers zusammen. Die musste ich irgendwie haltbar machen. Und weil wir so gerne Chili Cheese Burger mit eingelegten Jalapenos essen, war klar, dass ich die Jalapenos auch einlege und so haltbar mache. Die Lake zum Einlegen haben wir bei den gekauften Jalapenos probiert und uns durch Austesten der Verhältnisse und ständiges Probieren immer weiter angenähert. Man braucht dafür nur Wasser, Essig, Salz und Zucker. Gewürze habe ich nicht benutzt, weil ich den Geschmack der Chili nicht überdecken wollte. Und was soll ich sagen, es hat alles wunderbar funktioniert und schmeckt besser als gekauft (und günstiger ist es dazu auch noch). Das mache ich nächstes Jahr wieder, weshalb ich Ende Januar schon mit dem Vorziehen der Samen anfange, damit ich im nächsten Sommer wieder ganz viele Chilis ernten kann.


Für 3-4 Gläser:
240ml Essig
480ml Wasser
2 EL Salz
3 EL Zucker
Jalapenos (bei mir war es eine kleine Schüssel voll, bestimmt 20 – 30 kleine Schoten)

Für die eingelegten Jalapenos die Chilischoten waschen und in gleichmäßig dicke Ringe schneiden. Dann Essig, Wasser, Salz und Zucker in einem großen Topf mischen und aufkochen lassen. Die Jalapeno-Ringe hinzufügen und alles 5 Minuten kochen lassen. Dann den Herd ausschalten und den Topf weitere 10 Minuten auf der Platte stehen lassen. Die Jalapeno-Ringe in vorbereitete, sterilisierte Gläser füllen. Die Essig-Mischung noch einmal aufkochen lassen und dann über die Chilis gießen, bis die Gläser voll und die Chilis vollständig von der Flüssigkeit bedeckt sind. Die Gläser sofort mit den Deckeln verschließen. Zur Sicherheit lagere ich die Gläser zwar im Kühlschrank, aber bisher halten sie sich wunderbar und das schon seit ca. 4 Monaten.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 22. November 2015

Honig-Vollkornbrot

Und heute gibt es wieder eine lecker und doch einfache Brotvariante für euch: dieses Mal mit Vollkorn und etwas Honig. Das Brot schmeckt dadurch leicht süßlich, passt aber auch trotzdem wunderbar als Käsebrot. Durch das Vollkornmehl wird das Brot schön nussig. Eine leckere Abwechslung, wie ich finde. Langsam wird es dann aber auch mal Zeit, dass ich mich an ein richtiges, ordentliches Sauerteigbrot rantraue. Bisher hatte ich da noch ein bisschen Bammel vor. Wie muss man den Sauerteig aufbewahren und pflegen, wie kann man ihn selbst herstellen und gibt es auch einfache Rezepte ohne 500 verschiedene Sorten Mehl? Hat da jemand von euch Tipps für mich? Ihr seht, ich muss mich da noch ein bisschen einarbeiten und bis ich das gemacht habe, gibt es einfache und trotzdem leckere Brote, wie dieses Honig-Vollkornbrot.


Für 1 Brot:
1 Päckchen Trockenhefe
¼ cup Honig
30ml warmes Wasser
2 ¼ cups Weizenvollkornmehl
1 ½ cups Mehl
1 ½ TL Salz
25g Butter
300ml warmes Wasser


Für das Honig-Vollkornbrot die Hefe und den Honig im warmen Wasser auflösen. Die beiden Mehlsorten mischen, Salz, Butter, die Hefemischung zufügen und so viel des restlichen Wassers unter Kneten zugeben, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig noch 5 Minuten kneten und dann abgedeckt an einem ruhigen Ort ca. eine Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Den Teig noch einmal kurz durchkneten und zu einem länglichen Brot formen und in eine eingefettete, eckige Backform (22cm lang) setzen. 


Den Teig noch einmal abgedeckt 30 bis 45 Minuten gehen lassen. Das Brot bei 190°C 30 Minuten backen, dann die Temperatur auf 180°C reduzieren und noch weitere 10 – 15 Minuten backen, bis das Brot gar ist. Das Brot auskühlen lassen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 14. November 2015

Bean Burritos

Ich mag schnelle und einfache Gerichte für den Alltag besonders gerne. Aber es soll nicht langweilig werden, am besten vegetarisch sein und richtig lecker schmecken. Diese Bean Burritos sind mir auf der Suche nach solchen Rezepten über den Weg gelaufen. Die Füllung für die Burritos ist schnell gemacht und schmeckt wunderbar würzig. Durch den Reis wird man auch ordentlich satt. Ganz so schnell ist das Gericht zwar nicht mehr, wenn man die Tortillas selbst macht, aber ich kann es trotzdem mehr als empfehlen. In letzter Zeit bin ich sowieso von mexikanisch angehauchter Küche begeistert, weil würzige und scharfe Gerichte einfach ein bisschen Urlaub auf den Teller zaubern.


Für die Burritos:
¾ cup Reis
2 kleine Zwiebeln, fein gewürfelt
4 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 Chilischote, fein gehackt
½ TL Kreuzkümmel
2 EL Öl
Salz
Pfeffer
3 EL Tomatenmark
3 Dosen Bohnen
1 ½ cups Wasser
1 Dose Mais
6 Lauchzwiebeln, in feine Ringe geschnitten
8 Tortillas


Für die Burritos den Reis in reichlich Wasser gar kochen und abgießen. In der Zwischenzeit die Zwiebeln, Knoblauch, Chili und Kreuzkümmel in Öl dünsten, bis die Zwiebeln weich sind. Mit Salz und Pfeffer würzen und dann das Tomatenmark unterrühren. Bohnen und Wasser zufügen und 10 Minuten kochen lassen. Den Mais zufügen und noch einmal 5 Minuten leicht köcheln lassen. Dann die Lauchzwiebeln zufügen. Die Tortillas in der Mikrowelle leicht erwärmen, damit sie biegsam werden und mit Reis und Bohnenmischung füllen. Wer mag kann die Burritos auch noch Käse, Salsa oder saure Sahne füllen.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 8. November 2015

Vollkorn English Muffins

Ich bin ja immer wieder auf der Suche nach neuen, einfachen Rezepten für Brot und Brötchen. Dieses Mal habe ich mich an Vollkorn English Muffins gewagt. Die Brötchen werden nach dem Formen in einer Pfanne von beiden Seiten angebraten und dann erst im Ofen gebacken. Durch die Verwendung von Vollkornmehl werden die Brötchen schön herzhaft. Die Brötchen sind außen knusprig und innen schön saftig. Und das Beste: da die Brötchen flach sind, kann man sie wunderbar auf Vorrat backen und dann im Toaster wieder knusprig auftoasten. Perfekt also. Von meiner Seite eine absolute Nachbackempfehlung!


Für 10 Stück:
2 ¼ cups Weizenvollkornmehl
2 ¼ cups Mehl
1 ¼ TL Salz
1 EL Zucker
1 TL Natron
2 TL Trockenhefe
1 ¾ cups Milch
40g Butter
1 Ei
Maisgrieß zum Bestäuben


Für die Englisch Muffins die beiden Mehlsorten mit Salz, Zucker, Natron und Hefe mischen. Die Milch zusammen mit der Butter erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Die Milchmischung zusammen mit dem Ei zur Mehlmischung geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche 2,5cm dick ausrollen. Mit einem runden Ausstecher 10cm große Kreise ausstechen. 

 
Die Teigkreise auf ein mit Maisgrieß bestäubtes Backblech setzen und 20 Minuten abgedeckt gehen lassen. Den Ofen auf 160°C vorheizen. Eine beschichtete Pfanne erhitzen und die Muffins bei leichter Hitze 4 – 5 Minuten pro Seite ohne Fett anbraten, bis sie knusprig und braun sind. 

 
Dann die Muffins zurück auf das Backblech setzen und 15 Minuten zu Ende backen.


Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 31. Oktober 2015

Kartoffeln und Garnelen im Salzbett

Vor einiger Zeit bin ich auf den Geschmack von Ofenkartoffeln gekommen. Die Kartoffeln sind außen wunderbar knusprig und innen schön cremig und fluffig weich. Noch ein bisschen besser werden die Kartoffeln, wenn sie in einem Salzbett mit Kräutern im Ofen gegart werden, dann sind sie noch etwas würziger und knuspriger. Wenn man dann schon so viel Salz benutzt, dann kann man es auch richtig ausnutzen. Deshalb gab es bei uns auch noch Garnelen, die ebenfalls im Salzbett im Ofengegart werden, dazu. Am besten nimmt man Garnelen mit Schale, es ging aber auch ohne, wenn man etwas vorsichtig ist. Ein leckeres Gericht, das bestimmt auch für die kommenden Feiertage eine nette Idee ist.


Für die Kartoffeln:
1 kg Kartoffeln
60g Butter
½ TL Paprikapulver
½ TL Pimentón de la Vera
Pfeffer
1 Zweig Rosmarin
250g grobkörniges Salz


Für die Kartoffeln im Salzbett die Kartoffeln gründlich waschen und halbieren. Die Butter schmelzen und die Gewürze sowie den Rosmarin zufügen und ca. 5 Minuten leicht warm halten und durchziehen lassen. Das Salz (ich habe Salz mit Basilikum genommen) gleichmäßig auf ein mit einem Backpapier belegtes Backblech verteilen und die Kartoffeln mit der Schnittseite nach oben darauf setzen. Die Hälfte der Buttermischung gleichmäßig auf die Schnittfläche der Kartoffeln streichen. Die Kartoffeln bei 200°C (Ober-/Unterhitze) für 20 Minuten backen und dann die Kartoffeln mit der restlichen Buttermischung bestreichen (der Rosmarinzweig kann auch zu den Kartoffeln gelegt werden). Die Kartoffeln weitere 20 – 30 Minuten backen, bis die Kartoffeln gar und schön braun sind.


Für die Garnelen:
250g Garnelen, mit Schale, entdarmt
1 EL Öl
1 EL Zitronensaft
Pfeffer
3 Zweige Thymian
1 Knoblauchzehe, fein gehackt


Die Garnelen mit Öl, Zitronensaft, Pfeffer, Thymian und Knoblauch mischen und ca. 15 Minuten marinieren. Wer mag, kann die Garnelen nun entweder normal in der Pfanne kurz anbraten oder aber mit den Kartoffeln zusammen im Salzbett garen. Für das Salzbett reichlich Salz auf das Blech verteilen und im Ofen bei 200°C heiß werden lassen, dann die Garnelen darauf legen (es zischt und brutzelt dann) und im heißen Ofen ca. 5 – 10 Minuten garen.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 25. Oktober 2015

Schwarzwälder im Glas

Schwarzwälder Kirschtorte ist die Lieblingstorte meines Vaters. Aber ich mag Abwechslung und besonders für wenige Personen ist eine große Torte manchmal einfach zu viel. Deshalb suche ich immer neue Varianten und habe dieses Mal eine Schwarzwälder im Glas spontan gezaubert. So hat man eine schnelle Torte, die dem Original in nichts nachsteht. Sehr zur Nachahmung empfohlen!





Für 4 Gläser:

Schneller Schokokuchen
250g gefrorene Kirschen
½ Vanilleschote
¼ TL Zimt
4 EL Kirschkonfitüre
1 EL Speisestärke
200g Sahne
2 EL Vanillezucker

Für die Schwarzwälder im Glas aus dem Schokokuchen vier Kreise ausstechen, die in etwa so groß wie die verwendeten Gläser sind. Dann die gefrorenen Kirschen zusammen mit dem Mark der Vanilleschote, Zimt und der Kirschkonfitüre aufkochen lassen. Die Kirschen so lange köcheln lassen, bis sie etwas weich werden und Kirschsaft austritt. Dann die Speisestärke mit ca. 1 EL kaltem Wasser anrühren und zu den Kirschen geben, nochmal aufkochen lassen, bis die Masse andickt und dann abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen. Nun Kirschkompott, Schokokuchen und Sahne abwechselnd in das Glas schichten.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 17. Oktober 2015

Zwiebel-Speck-Waffeln

Die Tage werden wieder kürzer und das Wetter ungemütlicher. Was ist da besser als sich mit einer warmen Tasse Tee auf der Couch unter eine Decke zu kuscheln? Wobei ein Spaziergang an der frischen Luft (sofern es nicht regnet) auch nicht zu verachten ist. Und wie wäre es danach mit diesen leckeren Waffeln mit Speck und Zwiebeln? Jetzt kann man herzhaftes Comfortfood schließlich gut gebrauchen. Den Teig kann man gut vorbereiten, denn er braucht ausreichend Zeit zum gehen. Die Waffeln sind herrlich würzig und der Speck macht die saftigen Hefewaffeln noch so viel besser. Ein bisschen frischer Salat dazu und schon hat man eine kleine Mahlzeit oder einen Zwischensnack.





Für 10 Waffeln:
200g Speck, fein gewürfelt
150g Zwiebeln, fein gewürfelt
Öl
1 Würfel frische Hefe
300ml Milch
1 TL Honig
500g Mehl
½ TL Salz
Pfeffer
3 Eier
100g weiche Butter

Für die Zwiebel-Speck-Waffeln in etwas Öl in eine Pfanne auslassen, dann die Zwiebeln zugeben und andünsten. In der Zwischenzeit die Hefe in der Milch auflösen und den Honig unterrühren. Das Mehl in eine Schüssel sieben und Salz, Pfeffer, Eier, Butter und die Hefemilch zufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Zum Schluss noch die Speck-Zwiebelmischung unterkneten und den Teig dann abgedeckt an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat. Den Teig nun nacheinander im heißen Waffeleisen zu goldbraunen Waffeln ausbacken.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 11. Oktober 2015

Schokoladen-Brioche-Gugl

Kleines Gebäck ist doch viel interessanter als großes, oder? Genauso ist es mit diesen Schokoladen-Brioche Gugl. Die sehen nicht nur niedlich und hübsch aus, sondern sind auch mit einem Happs im Mund. Und lecker sind sie noch dazu, so richtig schön schokoladig und mit saftigem, weichem Hefeteig (für den ich ja ohnehin immer zu begeistern bin), was will man also mehr? Vielleicht einen Kaffee dazu? Na aber gerne doch und schon ist Sonntagnachmittag gerettet.


Für 18 Stück:

6g frische Hefe
40g Puderzucker
75ml Milch, lauwarm
50g Butter, geschmolzen
1 Ei
1 TL Vanilleextrakt
200g Mehl
1 Prise Salz
50g Zartbitterschokolade, geraspelt

Für die Schokoladen-Brioche-Gugl die Hefe zusammen mit dem Puderzucker in der lauwarmen Milch auflösen. In der Zwischenzeit die Butter mit dem Ei und dem Vanilleextrakt schaumig schlagen. Die Hefemilch, etwa 150g des Mehls und das Salz zufügen und alles zu einem glatten, weichen Teig verkneten. Wenn nötig, noch so viel des restlichen Mehls zufügen, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Den Teig nun zugedeckt an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat. Den Teig nun auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 0,5cm dick zu einem Rechteck ausrollen. Die Schokolade darauf verteilen und den Teig von der langen Seite her aufrollen. Die Teigrolle nun in 18 gleich große Scheiben schneiden und in die vorbereiteten Gugl-Formen drücken. Die Gugl nun bei 160°C (Ober-/Unterhitze) ca. 25 Minuten goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 3. Oktober 2015

Cannelloni

Vor einer Weile habe ich mir eine Nudelmaschine gekauft und seitdem schon einige Male Nudeln selbst gemacht. Das schmeckt einfach so gut, dass sich der Aufwand auf jeden Fall lohnt. Neben Kürbisravioli habe ich auch diese Cannelloni gemacht. Natürlich kann man keine runden Röhren herstellen, die man dann füllt, sondern man macht im Grunde genommen Lasagenplatten, die man mit der Füllung aufrollt. Dadurch sind die Cannelloni nicht ganz so stabil, aber der Geschmack der selbstgemachten Nudeln entschädigt dafür. Die Füllung ist schön würzig und pikant und die Soße cremig. Ich habe die Cannelloni ohne Käse zubereitet, aber kann euch nur empfehlen, die Nudeln noch mit einem weichen Käse zu überbacken, dann schmecken sie noch besser (aber auch ohne waren sie schon genial). Wenn ihr also ein bisschen Zeit und Lust zum Basteln habt, dann ist dieses Rezept perfekt für euch.


Für die Bolognese-Soße:
1 Zwiebel, klein geschnitten
Öl
1 Stück Knollensellerie, fein gewürfelt
1-2 Karotten, fein gewürfelt
500g Hackfleisch
1 Knoblauchzehe, klein geschnitten
1 Chilischote, fein gewürfelt
3 EL Tomatenmark
100ml Wasser
Salz
Pfeffer
Salz
1 Lorbeerblatt
1 Bund Petersilie, fein gehackt

Für die Tomatensoße die Zwiebel in etwas Öl andünsten, dann den Sellerie und die Karotten zufügen und mitdünsten. Dann das Hackfleisch zugeben und krümelig braten. Den Knoblauch und die Chili zugeben und kurz mit anschwitzen. Das Tomatenmark zugeben und kurz mitanbraten und dann mit Wasser ablöschen. Die Soße mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen, das Lorbeerblatt dazugeben und die Soße ca. 30 Minuten vor sich hin köcheln lassen. Dann die Petersilie unterrühren.


Für die Béchamel-Soße:
50g Butter
50g Mehl
Ca. 700ml Milch
Salz
Pfeffer
Muskatnuss, frisch gerieben

In der Zwischenzeit für die Béchamel-Soße die Butter in einem Topf zerlassen und das Mehl auf einmal unterrühren. Kurz anschwitzen und dann mit Milch auffüllen, dabei immer mit einem Schneebesen rühren, damit sich die Klümpchen auflösen. Die Soße mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.


Für den Nudelteig:
200g Mehl
2 Eier
2 TL Öl
1 Prise Salz

Für den Nudelteig Mehl, Eier, Öl und Salz zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig eine Stunde ruhen lassen, dann durch vier teilen und mit Hilfe einer Nudelmaschine zu langen, dünnen Lasagneplatten ausrollen.

Für die Cannelloni die Lasagneplatten in 15cm lange Stücke schneiden, und in kochendem Salzwasser in ca. 1 Minute vorkochen. Die Nudeln auf ein Nasses Küchentuch legen, damit sie nicht aneinander kleben. Etwas der Bolognese-Soße auf einer Seite der Lasagneplatten verteilen und die Nudeln aufrollen. Etwas der Béchamel-Soße in einer Auflaufform verteilen, dann die Nudeln dicht an dicht darauf setzen, wieder etwas der Béchamel-Soße darüber geben und die restlichen Nudeln wieder darauf setzen. Die restliche Béchamel-Soße darüber verteilen und im 180°C heißen Ofen ca. 30 Minuten backen. Wer mag, kann jetzt noch frisch geriebenen Parmesan und in Scheiben geschnittenen Mozzarella darüber geben (das habe ich mir dieses Mal gespart) und den Auflauf noch einmal 15 Minuten weiterbacken.

Viel Spaß beim Nachbkochen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 27. September 2015

Mohnzopf

Wie ihr vielleicht schon gemerkt habe, liebe ich Hefegebäck über alles. Es gibt so viele tolle Sachen, die man mit Hefe machen kann (ihr müsst nur mal in meinem Rezeptarchiv stöbern, da findet ihr einige Schätze), davon bin ich immer wieder begeistert. Für eine Zimtschnecke oder einen Streuselkuchen von meiner Oma lasse ich so manche Sahnetorte einfach links liegen. Meinem Mann geht es ganz genauso, deshalb hat er sich zu seinem Geburtstag auch einen Mohnzopf gewünscht. Und natürlich hat er ihn auch bekommen. Der Teig ist schön feinporig und innen weich, während die Füllung schön cremig und aromatisch ist. Mohn passt ganz hervorragend zu Hefegebäck. Wichtig ist, dass ihr den Mohn frisch selbst mahlt, dann schmeckt er am besten. Und der Zopf sieht doch hübsch aus, ein würdiger Geburtstagskuchen, wie ich finde. Er schmeckt aber an jedem anderen Tag im Jahr ;).


Für den Teig:
1 Päckchen Trockenhefe
¼ cup warmes Wasser
¼ cup Zucker
3 ¼ cup Mehl
2 EL Butter
1 TL Salz
1 Ei
¾ cup warme Milch

Für den Teig die Hefe im Wasser auflösen und mit Zucker mischen. Mehl, Butter, Salz, Ei und die Hefemischung in einer Schüssel verkneten und so viel der Milch zufügen, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. eine Stunde ruhen lassen, bis sich das Volumen des Teiges verdoppelt hat.


Für die Mohnfüllung:
250g Mohn
200g Zucker
100ml Milch mit Wasser gemischt (50/50)
Saft und abgeriebene Schale von 1 Zitrone
1 EL Butter
50g in Rum eingeweichte Rosinen

Für die Mohnfüllung den Mohn mit einer Mohnmühle mahlen. Dann den Zucker mit dem Milch-Wasser-Gemisch aufkochen lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Den Mohn, die Zitronenschale, den Zitronensaft, die Butter und die Rosinen zufügen und weitere 5 Minuten leicht köcheln lassen.


Zum Zusammenbauen:
1 Eigelb
1 EL Wasser

Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche rechteckig (30 x 40cm) ausrollen und die Mohnfüllung gleichmäßig darauf verstreichen, dabei einen Rand von ca. 1cm frei lassen. Den Teig von der langen Seite her gleichmäßig fest aufrollen. Dann den Teigstrang in der Mitte der Länge nach durchschneiden und die beiden Teigstränge nun übereinander zu einem Zopf schlagen. Den Teig noch einmal ca. 30 Minuten gehen lassen. Eigelb und Wasser mischen und den Zopf damit bestreichen. Den Zopf dann bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 45 Minuten goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 20. September 2015

Hot Dogs

Heute habe ich mehr eine Rezeptidee anstelle eines richtigen Rezeptes für euch. Heute gibt es nämlich Hot Dogs mit allem Drum und Dran. Für mich gehören zu richtig guten Hot Dogs nicht nur leckere, selbstgebackene, saftige Brötchen, sondern auch Sauerkraut, Gürkchen und krosse Zwiebelringe. So einen Hot Dog habe ich in New York gegessen und war begeistert. Das hat mit faden, langweiligen Hot Dogs überhaupt nichts zu tun. Einfach gemacht und trotzdem einfach nur lecker.


Für die Hot Dogs:
Zwiebeln, in Ringe geschnitten
Mehl
Paprikapulver
Öl
Sauerkraut
Hot Dog Brötchen, nach diesem Rezept und in 5 längliche Brötchen geformt
Hot Dog Würstchen
Eingelegte Gürkchen, in Scheiben geschnitten
Senf
Ketchup

Für die Hot Dogs zuerst knusprige Zwiebelringe herstellen, dafür die Zwiebelringe in Mehl, das mit etwas Paprikapulver vermischt ist, wenden und dann in heißem Öl knusprig braun ausbacken. Dann das Sauerkraut erwärmen und die Hot Dogs zusammensetzen, dafür etwas Sauerkraut in die aufgeschnittenen Brötchen geben. Darauf die aufgewärmten Würstchen und eingelegten Gürkchen geben. Mit Senf, Ketchup und dien Zwiebelringen belegen.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 13. September 2015

Schokoladenwaffeln

Heute gibt es Waffeln und zwar Schokoladenwaffeln. Waffeln allein sind schon gut, aber mit Schokolade drin können die einfach nur genial sein! Sie schmecken zum Frühstück, zum Kaffee, als Nachtisch oder einfach so zwischendurch. Man kann sie pur essen, mit etwas Puderzucker oder man macht noch ein Fruchtkompott dazu, Kirsche stelle ich mir toll vor. Und natürlich passt auch eine Kugel Eis ganz hervorragend. Aber ganz ehrlich: die Waffeln sind allein schon so der Hammer, die sprechen für sich und brauchen keinen Begleiter, um zu glänzen. Probiert sie am besten ganz schnell aus und überrascht eure Lieben mit einem leckeren Schokoladenwaffeln-Frühstück ;).


Für ca. 15 Waffeln:
150g weiche Butter
150g Zucker
4 Eier
300g Mehl
1 EL Kakao
½ TL Backpulver
1 Prise Salz
200ml Milch
140g Zartbitterschokolade, gerieben


Für die Waffeln die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, dann die Eier einzeln nacheinander unterrühren. Mehl, Kakao, Backpulver und Salz mischen und unter den Teig rühren. Die Milch ebenfalls unterrühren und zum Schluss die Schokolade unterheben. Den Teig nacheinander im heißen Waffeleisen zu goldbraunen Waffeln ausbacken. Das Waffeleisen zwischendrin hin und wieder mit einem trockenen Tuch reinigen, damit die Schokoladenreste nicht verbrennen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 6. September 2015

Kichererbsen Burger

Heute habe ich noch eine letzte Burgervariante für euch und dieses Mal sogar eine Vegetarische: Kircherbsenburger. Ihr könnt sie auf dem Grill oder aber auch in der Pfanne zubereiten. Solltet ihr euch für den Grill entscheiden, dann nehmt am besten einen „Burgerhalter“ zum Grillen, also etwas worin ihr die Kirchererbsenpatties hineinlegen und gut wenden könnt. Die Masse ist nämlich etwas weicher und wird euch wohl sonst Probleme beim Wenden machen. Diese „Burgerhalter“ sind ja meist aus Metall und ihr solltet die Stäbe gut einölen, sonst hängt die Masse womöglich fest. Wenn ihr die Burger natürlich in der Pfanne macht, habt ihr das Problem nicht. Nun aber zum Wichtigsten, dem Geschmack. Die Burger aus Kircherbsen sind würzig und schmecken frisch. Außen sind sie knusprig und innen cremig weich. Die Kombination mit Erdnüssen, Kreuzkümmel und Ingwer hat mir besonders gut gefallen. Dazu gab es bei uns Mayonnaise, Salat und Tomaten und ich fand, es war eine tolle Abwechslung zum üblichen Burger aus Fleisch. Probiert es einfach mal aus.


Für die Burger:
420g Kichererbsen, aus der Dose
4 Lauchzwiebeln
2 Scheiben Toast
1/3 cup Erdnüsse
½ TL Kreuzkümmel
1 EL Ingwer, fein gehackt
Salz
Pfeffer
1 Ei
Öl
Senf
Mayonnaise
Salat
Tomaten
Burgerbrötchen

Für die Burger die Kichererbsen, Lauchzwiebeln, Toast, Erdnüsse, Kreuzkümmel, Ingwer, Salz und Pfeffer in einem Mixer stückig mixen. Die Hälfte der Mischung aus dem Mixer nehmen und in eine Schüssel geben. Zur restlichen Mischung im Mixer das Ei zufügen und fein mixen. Die feine Mischung zur gröberen Mischung geben und alles gut vermischen. Die Mischung in vier gleich große Patties formen und beide Seiten mit etwas Öl bestreichen. Die Patties von Beiden Seiten ca. 3 – 5 Minuten grillen und zusammen mit Senf, Mayonnaise, Salat und Tomaten auf den Burgerbrötchen servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 30. August 2015

Shrimps und Mango mit Rum-Ingwermarinade

Bevor sich die Grillsaison dem Ende neigt (es soll ja Menschen geben, die auch im Winter grillen – ich gehöre definitiv nicht dazu), habe ich noch ein paar Rezepte für euch in petto, die ihr unbedingt noch ausprobieren müsst. Diese Grillspieße mit Shrimps und Mango in einer Rum-Ingwermarinade gehören auf jeden Fall dazu. Damit holt ihr euch in bisschen Exotik auf den Teller. Die Shrimps sind durch die Marinade, die auch Limettensaft enthält, wunderbar aromatisch und die Mango karamellisiert beim Grillen. Ganz großes Kino sage ich euch. Ein Tipp am Rande: wenn die Mango „zu“ reif ist, sodass sie pur zwar perfekt schmeckt, so lässt sie sich ein bisschen schwer grillen, da sie sehr weich ist und dann gerne am Grillrost anhängt und zerfällt. Nehmt daher eine Mango, die noch ein wenig vom perfekten Reifegrad entfernt und etwas fester (aber nicht zu fest und unreif) ist, dann lässt sie sich besser grillen.


Für die Shrimps:
¼ cup Limettensaft
¼ cup dunkler Rum
3 EL brauner Zucker
1 EL Ingwer, fein gehackt
1 ½ TL Speisestärke
20 mittelgroße Shrimps
Salz
Pfeffer
1 reife Mango, in 2cm große Würfel geschnitten
2 EL Öl

Für die Shrimps den Limettensaft mit Rum, Zucker und Ingwer mischen und aufkochen lassen. Die Speisestärke in 1 EL kaltem Wasser auflösen und dann unter die Limettenmischung rühren, kurz aufkochen lassen, bis die Marinade andickt. Die Shrimps mit Salz und Pfeffer würzen und abwechselnd mit der Mango auf Grillspieße spießen. Die Shrimps und Mango mit der Marinade bestreichen. Die Spieße auf dem Grill ca. 3 – 4 Minuten grillen, bis die Shrimps gar sind.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 9. August 2015

Dinkelbrötchen

Heute habe ich ein paar selbstgebackene Dinkelbrötchen für euch. Die Brötchen sind relativ einfach gemacht, sind innen schön weich und außen herrlich knusprig. Durch das Dinkelmehl schmecken die Brötchen leicht nussig und sind noch leicht warm, bestrichen mit etwas Butter ein Hochgenuss.


Für 4 – 6 Brötchen:
75ml Wasser
50g Dinkelmehl, Type 630
310g Dinkelmehl, Type 630
1 Eigelb
5g Honig
7g Butter
15g frische Hefe
7g Salz
150ml kaltes Wasser


Für die Dinkelbrötchen zuerst die 75ml Wasser aufkochen und dann die 50g Dinkelmehl einrühren. Das Brühstück abkühlen lassen. Das restliche Mehl, Eigelb, Honig, Butter, Hefe, Salz und das Brühstück in eine Rührschüssel geben und so viel des Wassers unter Rühren zugeben, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig 10 Minuten kneten und dann abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Dann den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zweimal locker zusammenfalten und dann zu einem 3cm dicken Quadrat drücken. Den Teig nun in vier (oder sechs, je nach gewünschter Größe) gleich große Stücke teilen und auf ein mit Mehl bestäubtes Küchentuch legen und abdecken. Die Brötchen noch einmal ca. 1 ½ Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Den Backofen mit Backstein auf 240°C vorheizen, die Brötchen mit einem scharfen Messer einschneiden und dann auf den heißen Backstein legen und ca. 20 Minuten goldbraun backen. Die Brötchen herausnehmen, leicht mit Wasser bestreichen und noch lauwarm genießen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 2. August 2015

Barbecue Pork Burgers

Die Grillzeit ist noch lange nicht vorbei und wir genießen sie hier in vollen Zügen. Dieses Jahr haben wir uns eine Burgerpresse und einen Burgerhalter für den Grill gekauft, die schon ganz häufig zum Einsatz kamen. Burger vom Grill sind eine echt tolle Sache. Sie sind rauchig, saftig und so vielseitig. Diese Mal gibt es Burger aus Schweinefleisch, die vor und beim Grillen mit Barbecuesauce bestrichen werden. Dazu gibt es natürlich noch mehr Barbecuesauce, Salat, Tomaten und gegrillte Maiskolben. Einfach nur genial.


Für die Burger:
500g Schweinehackfleisch
1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
¾ cup Barbecuesauce
1 TL Salz
¼ TL Pfeffer
Öl
4 Burgerbrötchen
1 kleine rote Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
Salat
Tomaten, in Scheiben geschnitten
Majo

Für die Burger das Hackfleisch mit der Zwiebel und ¼ cup der Barbecuesauce, Salz und Pfeffer mischen und zu vier gleich großen Patties formen. In die Mitte der Patties mit dem Daumen eine kleine Delle drücken. Die Patties auf dem Grill 5 – 8 Minuten pro Seite grillen, dabei hin und wieder mit etwas (ca.
¼ cup) Barbecuesauce bestreichen. Die Patties auf den Burgerbrötchen mit Zwiebelringen, Salat, Tomaten, Majo und der restlichen Barbecuesauce servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 26. Juli 2015

Mousse au Chocolat

Ein klassische Mousse au Chocolat sollte man immer in seinem Repertoire haben.  Sie schmeckt wunderbar intensiv schokoladig, ist luftig, cremig und passt zu jedem Anlass. Dieses Rezept stammt vom Matthias Ludwigs und hat mich wirklich mehr als überzeugt. Bei uns gab es dazu eine selbstgemachte Vanillesoße aber auch ein Fruchtkompott schmeckt herrlich dazu. Und einfach und schnell gemacht ist die Mousse auch noch, was will man mehr?!


Für die Mousse:
90ml Milch
20g Zucker
1 sehr frisches Eigelb
170g dunkle Kuvertüre, fein gehackt
250g Sahne

Für die Mousse au Chocolat die Milch zusammen mit Zucker und Eigelb vorsichtig unter Rühren erhitzen, bis die Masse leicht eindickt. Die gehackte Kuvertüre dazugeben, eine Minute stehen lassen und dann rühren, bis die Schokolade geschmolzen ist. Die Masse etwas abkühlen lassen, die Sahne steif schlagen und unterheben. Die Mousse gekühlt servieren.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 19. Juli 2015

Mexikanischer Kartoffelsalat

Zu einem gemütlichen Grillabend gehört natürlich auch eine tolle Beilage. Salat ist da ein gern gesehener Gast. Ein bunt gemischter grüner Salat, Nudelsalat oder aber auch ein Kartoffelsalat. Ich mache Kartoffelsalat normalerweise gerne mit Speck, Zwiebeln, Gürkchen und einem Essig-Öl-Dressing, aber ein bisschen Abwechslung kann ja nicht schaden. Als ich das Rezept für mexikanischen Kartoffelsalat gesehen habe, musste ich ihn gleich ausprobieren. Wer keine Chipotles in Adobo findet (so wie ich auch), der kann diese durch etwas Chili und ca. 1 TL geräuchertes Paprikapulver ersetzen. Der Salat kam richtig gut an, ist würzig, cremig und schmeckt einfach super würzig und lecker. Ich könnte mir vorstellen, dass ein bisschen knusprig gebratener Bacon darin bestimmt genial schmeckt, das probiere ich dann das nächste Mal aus.



Für den Kartoffelsalat:
1,3kg Kartoffeln
½ cup Mayonnaise
1 EL Chipotles in Adobo, fein gehackt
1 EL Limettensaft
1 cup Mais
Salz
Pfeffer

Für den Kartoffelsalat die Kartoffeln in Salzwasser gar kochen. Die Kartoffeln abgießen und abkühlen lassen. Die Kartoffeln schälen und in 2cm große Würfel schneiden. Die Mayonnaise, Chipotles, Limettensaft und Mais mischen. Die Kartoffeln zufügen, alles gut durchmischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Bei uns gab es dazu Barbecue Hähnchenunterschenkel, die sind schnell gemacht und sind eine schöne Abwechslung zu Würstchen und Co.

Für die Hähnchen:
600g Hähnchenunterschenkel
Salz
Pfeffer
¾ cup Barbecue Sauce

Die Hähnchenteile mit Salz und Pfeffer würzen und mit ¼ cup der Barbecuesauce mischen. Das Hähnchen 8 – 10 Minuten grillen, dabei hin und wieder wenden und mit ¼ cup der Barbecuesauce bestreichen. Das Hähnchen mit der restlichen Sauce servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 12. Juli 2015

Gegrilltes toskanisches Hähnchen

Heute habe ich ein weiteres tolles Gericht vom Grill für euch: toskanisches Hähnchen. Das sind Hähnchenschenkel mit Rosmarin und Zitronensaft. Das ist deutlich saftiger als Hähnchenbrust und durch den Rosmarin und Zitronensaft wunderbar aromatisch, so schmeckt sogar mir Hähnchen. Dazu gab es bei uns gegrillte Zucchini und Bärlauch-Fächerbrot.

Für das Hähnchen:
2 EL Rosmarin, fein gehackt
1/3 cup Wasser
¼ cup Olivenöl
2 Knoblauchzehen
Salz
Pfeffer
1,1kg Hähnchenschenkel
¼ cup Zitronensaft

Für die Marinade den Rosmarin im Wasser zum Kochen bringen und dann 5 Minuten ziehen lassen. Dann Öl, Knoblauch, Salz und Pfeffer zufügen und pürieren. Die Marinade über das Hähnchen geben und ca. 1 Stunde marinieren lassen. Das Hähnchen auf dem Grill 20 – 30 Minuten grillen, dabei hin und wieder wenden und mit dem Zitronensaft bestreichen.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

PS: gestern haben wir Shrimps mit der Marinade vom Jerk Chicken gegrillt: genial sag ich euch, probiert das unbedingt mal aus!

Sonntag, 5. Juli 2015

Buttermilchmousse

Es ist Sommer und bei so heißen Temperaturen wie in den letzten Tagen, sitzt man am besten im Schatten, trinkt viel und kühlt sich ab. Heute habe ich deshalb eine kühle und durch die Zitrone und Buttermilch leicht herbe und säuerliche Erfrischung in Form einer Buttermilchmousse für euch. Dazu gab es bei uns Erdbeeren, aber auch andere Sommerfrüchte schmecken toll. Es muss also nicht immer ein Eis sein.


Für die Mousse:

500g Buttermilch
200g Zucker
Saft und abgeriebene Schale 2 Bio-Zitronen
6 Blatt Gelatine
500g Sahne


Für die Buttermilchmousse Buttermilch, Zucker und Zitronenschale verrühren. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Den Zitronensaft erwärmen und die eingeweichte, ausgedrückte Gelatine darin auflösen. Etwas der Buttermilchmasse zur Gelatine geben und vermischen, damit sich die Temperatur angleicht und die Gelatine dann nicht klumpt. Die Gelatine nun zur restlichen Buttermilchmasse geben und gut unterrühren. Die Masse kühl stellen und in der Zwischenzeit die Sahne steif schlagen. Die Sahne dann unter die Buttermilchmasse heben, wenn diese anfängt zu gelieren und die Mousse gekühlt fest werden lassen.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 28. Juni 2015

Stockbrot

Heute habe ich eine ganz tolle Idee für euer nächstes Grillfest oder Lagerfeuer: Stockbrot. Das Brot macht nicht nur Spaß gemeinsam über offenem Feuer zu backen, sondern es schmeckt auch unglaublich gut. Außen ist es schon knusprig und rauchig und innen wunderbar fluffig und saftig.


Für das Brot:
20g frische Hefe
150ml lauwarmes Wasser
1 EL Honig
250g Mehl
¼ TL Salz
2 TL Oregano, fein gehackt
3 EL Öl


Für das Stockbrot die Hefe im Wasser auflösen und mit Honig vermischen. Mehl, Salz und Oregano mischen, dann das Öl und die Hefemischung zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.  An einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis sich das Volumen des Teiges verdoppelt hat. Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche in 6 gleich große Stücke teilen und zu 20cm langen Strängen formen. 6 lange, feste Stücke mit Alufolie umwickeln und dann die Teigstränge um die Folie wickeln. 


Das Brot über heißes Feuer halten und solange rösten, bis das Brot gar und braun ist.


Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!