Donnerstag, 29. November 2012

Maple-Whipped Sweet Potatoes

Wer kennt es nicht: Kartoffelpüree. Das sind Kindheitserinnerungen und Soul Food deluxe. Hier zeige ich euch mal eine andere Variante aus Süßkartoffeln, die im Ofen geröstet und mit Ahornsirup abgeschmeckt werden. Das Püree ist deutlich süßer, aber wunderbar cremig und schmeckt sehr aromatisch. Besonders lecker wird’s in Kombination mit der Cranberry Sauce


Da ich ein paar Süßkartoffeln zu viel gekauft und keine Lust hatte nur dieses Püree zu machen, habe ich noch ein paar Roasted Sweet Potatoes improvisiert. Dazu einfach die Süßkartoffeln schälen und in grobe Stücke schneiden. Diese mit Salz und Pfeffer würzen und mit etwas Olivenöl beträufeln und gut vermischen. Die Süßkartoffel-Ecken dann auf ein Backblech geben und bei 180°C goldbraun backen. Schmeckt auch sehr lecker und ist ne schöne Alternative zu „normalen“ Pommes.


Für die Maple-Whipped Sweet Potatoes:
450g Süßkartoffeln
1 TL geschmolzene Butter
1 TL Ahornsirup
Salz und Pfeffer


Für die Maple-Whipped Sweet Potatoes die Süßkartoffeln halbieren und mit der Schnittseite auf einem Backblech bei 220°C ca. 1 Stunde backen, bis sie weich sind. Etwas abkühlen lassen und dann das Fruchtfleisch mit einem Löffel herausholen. Die Süßkartoffeln mit Butter und Ahornsirup pürieren und mit Salz und Pfeffer würzen.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Dienstag, 27. November 2012

Cranberry Sauce

Natürlich gehört zu einem ordentlichen Thanksgiving Essen auch eine Cranberry Sauce. In Deutschland kennen wir das so ähnlich ja auch, schließlich essen wir zu Wildgerichten auch Preiselbeersoße. Die Cranberry Sauce war etwas süßer und gleichzeitig saurer als wir das von der Preiselbeersoße gewohnt sind, hat die würzige Putenbrust aber sehr gut ergänzt. Außerdem schmeckt sie auch am nächsten Tag auf einem Frischkäsebrötchen sehr gut. :) Da ich weder frische noch gefrorene Cranberries gefunden habe, hab ich einfach die getrockneten verwendet und sie einen Abend vorher mit dem Orangensaft eingeweicht und dann am nächsten Tag etwas länger gekocht. Heraus kam eine leicht dickliche, saftige und sehr aromatische Soße, wobei die Orange wunderbar mit den Beeren harmoniert. Vielleicht auch mal etwas für das nächste Festessen, Weihnachten steht schließlich vor der Tür.
 
 
Für die Cranberry Sauce:
150g Cranberries
¼ cup Zucker
1 TL Orangenschale
½ cup Orangensaft
 
Für die Cranberrysoße die Cranberries zusammen mit Zucker, Orangenschale und Orangensaft aufkochen lassen. Die Soße ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen, bis die Cranberries weich sind.
 
Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 25. November 2012

Gefüllte Putenbrust

Gestern war es nun soweit: Unser Thanksgiving Dinner! Allerdings zwei Tage später, weil wir ja unter der Woche keine Zeit für so was haben. Irgendwie kam ich letztes Jahr schon auf die Idee, dass wir auch mal ein Thanksgiving Essen machen könnten, denn schließlich ist es in Amerika ein Feiertag bei dem es sich nur ums Essen dreht. Der perfekte Tag für jeden, der so verrückt nach Essen ist wie ich. Da ist mir der Hintergrund des Festes nicht ganz so wichtig, wobei auch ich dieses Jahr mehr als genug Gründe habe dankbar zu sein. Also habe ich mich ein bisschen schlau gemacht und allerlei Rezepte gewühlt. Natürlich habe ich für zwei Personen auch keinen ganzen Truthan gemacht, sondern nur je eine Mini-Putenbrust (finde hier mal eine Truthanbrust auf dem Land, die Mühe wollte ich mir dann doch nicht machen) für jeden, aber trotzdem waren wir pappsatt und haben auch jetzt noch Reste über, die ich nachher noch genüsslich verspeisen werde.
 
 
Es gab Gefüllte Putenbrust mit Bacon umwickelt, die restliche Füllung als Auflauf gebacken (schließlich passt in so ne kleine Brust lang nicht so viel, wie in einen ausgewachsenen Truthan), Cranberry Sauce, Mapple Whipped Sweet Potatoes, Roasted Sweet Potatoes, selbstgebackene Dinner Rolls und natürlich durfte auch ein Pumpkin Pie sowie ein Apfelpunsch zum Dessert nicht fehlen. Ne ganze Menge also, ein Fest der Kohlehydrate :). Das Dinner war sehr amerikanisch und enthält viele süße Komponenten, was wir hier in Deutschland ja nicht so gewohnt sind. Trotzdem hat es uns sehr gut geschmeckt und es war ein gelungener und sehr gemütlicher Abend. Die meiste Arbeit habe ich entweder am Vortag oder am frühen Morgen erledigt, sodass vor dem eigentlichen Essen nur alle Komponenten fertig gestellt mussten, was hauptsächlich der Ofen übernahm. Dazu noch ein gutes Glas Wein sowie eine schöne herbstliche Deko und unser Tag war perfekt.
Nun also das erste Rezept für die gefüllte Putenbrust. Das Fleisch war saftig und die Füllung sehr aromatisch, die könnte ich mir auch pur als Auflauf oder als Füllung für eine weihnachtliche Gans oder Pute vorstellen.
 
 
Für die Apfel-Lauch-Füllung: 
2 cups Ciabatta, gewürfelt
1 EL Butter, geschmolzen
Salz und Pfeffer
½ Stange Lauch, dünn in Ringe geschnitten
1 Apfel, gewürfelt
etwas Olivenöl
1 Zweig gehackten Rosmarin
½  cup Brühe
1 Eigelb
 
Für die Füllung das Brot mit der Butter mischen, mit Salz und Pfeffer würzen und auf einem Backblech verteilen. Bei 180°C 15 Minuten rösten. In etwas Olivenöl den Lauch dünsten, dann Apfel zufügen und weich dünsten. Dann die Brotstücke, die Lauch-Apfelmischung, Rosmarin und Brühe vermischen, mit Salz und Pfeffer würzen und Eigelb untermischen. Damit entweder die Putenbrust füllen oder die Füllung in eine Auflaufform geben und bei 180°C ca. 15 Minuten goldbraun und knusprig braten.
 
 
Für die Putenbrust:
1 Putenbrust
15 Scheiben geräucherter Bacon
2 Salbeiblätter, fein geschnitten
½ TL Rosmarin, fein gehackt
½ TL Orangenschale
Salz und Pfeffer
1 EL Olivenöl
 
Die Putenbrustbrust mit einem scharfen Messer der Länge der Brust nach einschneiden, aber nicht ganz durchschneiden. Die  Brust aufklappen, mit der Füllung bestreichen und wieder zuklappen. Die Baconscheiben dicht nebeneinander und etwas überlappend auf die Arbeitsplatte legen, mit Salbei, Rosmarin, Orangenschale, Salz und Pfeffer bestreuen. Die Putenbrust darauf legen und die Baconscheiben eng um die Brust legen. Mindestens 1 Stunde kühl stellen. In einer Schmorpfanne das Olivenöl erhitzen. Die Putenbrustbrust mit der Nahtstelle der Baconscheiben nach unten in die Pfanne legen und kurz anbraten. Die Pfanne in den Ofen schieben und die Pute ca. 20 - 30 Minuten bei 180°C schmoren, bis die Kerntemperatur der Brust 80°C beträgt.
 
Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Donnerstag, 22. November 2012

Lebkuchen-Orangen-Macarons


Vor ein paar Wochen erhielt ich eine nette Anfrage von Silikomart, ob ich nicht mal ein Produkt aus ihrer Linie testen möchte. Normalerweise ignoriere ich solche Anfragen, aber diesmal habe ich eine Ausnahme gemacht, weil ich schon lange überlege, ob diese Silikonformen, die mir bisher sehr suspekt waren, gefallen könnten. Bisher blieb ich bei der guten alt bewährten „normalen“ Backform (meist beschichtet, jetzt auch mal in Alu) und war eigentlich immer zufrieden. Ich hatte die Auswahl zwischen verschiedenen Produkten, leider keiner „richtigen“ Backform. Da es mittlerweile auf Weihnachten zugeht, waren die Produkte auch alle eher weihnachtlich ausgerichtet. Von speziellen Themenformen bin ich nicht Fan , da ich das ja dann nur einmal im Jahr nutze und es sonst im Schrank verstaubt. Deshalb habe ich mich für eine Silikonmatte für Macarons entschieden, das hatte am wenigsten mit Weihnachten zu tun und ich backe gerne Macarons. Passt also. Ein Rezept war schnell gefunden, jedoch musste ich dank der italienischen Post vier (!!!) Wochen auf mein lang ersehntes Paket warten. Da sollten sich die Herren und Damen von Silikomart mal überlegen, ob sie nicht ein anderes Unternehmen beauftragen, schließlich ist die italienische Post berühmt berüchtigt und eine lange Lieferzeit trägt nicht unbedingt dazu bei, Kunden zu gewinnen und zu halten. Naja genug gemeckert. Der Postmann brachte dann endlich das Päckchen und ich habe gleich losgelegt. Enthalten war nicht nur die Backmatte, sondern auch 24 Einwegspritzbeutel, die überaus praktisch sind, muss ich zugeben.
 
 
Außerdem war noch braune Lebensmittelfarbe (Pulver) enthalten. Ich habe die Farbe zwar benutzt, weil es farblich gut zu Lebkuchen passt, aber ehrlich gesagt ist braune Farbe so ziemlich die sinnloseste Lebensmittelfarbe die es gibt, es sei denn man möchte mit Fondant arbeiten. Wenn ich braunes Gebäck wünsche, dann will ich, dass es auch nach Schokolade schmeckt und deshalb nehm ich zum Färben dann auch Kakao oder Schokolade. Farbe ohne Geschmack ist schließlich doof, oder? Gefärbt hat die Farbe nun zwar wunderbar und schmecken tut’s auch durch das Lebkuchengewürz, also bin ich doch zufrieden. Ich habe mich für Lebkuchen Macarons mit Orangenfüllung entschieden, weil es schon weihnachtlich schmeckt, aber trotzdem auch das ganze Jahr über passt (ich bin schließlich ein Verfechter von ganzjährigen Gewürzen). Ich habe diesmal nicht mein übliches Rezept genutzt, jedoch auch nicht das, welches dem Paket beilag.
 

Die Dame von Silikomart sagte mir per Email dann noch, dass ich beim ersten Benutzen der „Backform“ diese einfetten sollte, danach sei das nicht mehr nötig (diese Info war wohl für andere Backformen gedacht und die schicken diese Email immer einfach raus). Darauf hab ich getrost verzichtet (ich hatte ja bereits Erfahrung mit meiner Silpat, da hat das auch funktioniert) und die Macarons haben sich wunderbar von der Matte gelöst. Vohrer hatte ich manchmal Probleme und die Macarons schienen oft noch etwas klitschig in der Mitte zu sein, das war diesmal auch nicht der Fall. Außerdem sollte man bei der Verwendung von Silikon etwas länger und bei niedriger Temperatur backen. Die Temperaturangabe habe ich ignoriert und mich an mein Rezept gehalten, aber bei der Dauer habe ich mich an den Ratschlag gehalten. Hat super geklappt. Schlussendlich kann ich sagen, dass die Backmatte ganz gute Ergebnisse liefert und es außerdem praktisch ist, dass durch die kleinen Vertiefungen (die blöd zu reinigen sind, weil es so viele sind) die Macarons immer gleich groß werden. Die Macarons haben sich gut gelöst und nichts ist zerbrochen. Super also. Andererseits muss ich sagen, dass ich mir die Matte wohl nicht gekauft hätte, denn seien wir ehrlich, da tut‘s auch ein einfaches Backpapier oder eine normale Silikonmatte, die kann man wenigstens auch für andere Dinge noch nutzen. Da fällt mir ein, dass ich das nächste Mal testen könnte, welches der drei Varianten die besten Ergebnisse liefert...
 

Nun zum Rezept selbst: Die Kombination von Lebkuchen und Orange ist genial! Die Macaron-Schalen haben diesmal leider nicht so schöne Füßchen bekommen, wobei ich mir nicht sicher bin, ob das an der Rezeptur liegt, oder an der neuen Backmatte. Ich werde es nochmal versuchen und dann berichten. Lecker stelle ich mir auch vor, wenn man einfach etwas des Puderzuckers von meinen Schokoladen-Macarons durch Lebkuchengewürz ersetzt, dann hat man auch noch die Schokoladennote, die wunderbar mit Lebkuchen harmoniert. Die Orangenfüllung ist echt genial, die könnte man auch einfach aufs Brot essen, (also nicht, dass ich damit Erfahrung hätte *hüstel*) also ruhig ein bisschen mehr machen. Am besten lasst ihr die Macarons einen Tag durchziehen, dann schmecken sie noch besser und saftiger. Um die Macarons ein bisschen hübscher zu gestalten, hab ich mal mit Glitzerpulver experimentiert und muss sagen, ich bin begeistert ………… so hübsch glitzert das ;) Falls ihr also mal etwas „feinere“ Plätzchen für Weihnachten haben wollt, dann seid ihr mit diesem Rezept richtig.

 
Für ca. 17 Lebkuchen Macarons:
40g gemahlene Mandeln
50g Puderzucker
1 TL Lebkuchengewürz
35g Eiweiß
1 Prise Salz
20g Zucker
Lebensmittelfarbe (optional), Paste oder Pulver keine flüssige Farbe
Essbares Glitzerpulver (optional)
 
Für die Macarons Mandeln und Puderzucker zusammen ganz fein mixen, mit dem Lebkuchengewürz mischen und sieben. Das Eiweiß mit Salz schaumig schlagen, Zucker nach und nach zugeben und weiterschlagen bis der Eischnee steif und glänzend ist. Falls ihr bunte Macarons wollt, nun die Lebensmittelfarbe untermischen. Jetzt das Puderzucker-Mandel-Gemisch zufügen und zuerst vorsichtig unterheben. Dann noch etwas kräftiger rühren, um etwas Luft aus der Masse zu schlagen. Die Masse sollte cremig glänzend sein und in einem Band vom Löffel fließen. Mit einem Spritzbeutel gleichmäßige Kreise (4cm Durchmesser) auf ein mit Backpapier belegtes Backblech spritzen. Wenn ihr auch so schön glitzernde Macarons wollt, könnt ihr nun ein bisschen Glitzer über die Schalen pudern. Dann die Macrons eine Stunde ruhen lassen, damit sie antrocknen können und eine harte Schale entwickeln. Wenn man die Oberfläche der Macarons mit dem Finger berührt, dürfen keine Teigreste mehr am Finger kleben. Dann 12-14 Minuten (mit Silikonmatte habe ich ca. 18 Minuten gebraucht) bei 130°C (Umluft) backen. Die gebackenen Macarons auf eine kalte Fläche legen, damit sie sich besser ablösen, und auskühlen lassen.

 
Für die Orangenfüllung:
50g Zucker
1 EL Wasser
50ml Orangensaft
50g Butter
 
Für die Füllung Zucker mit Wasser goldbraun karamellisieren lassen, mit Orangensaft ablöschen und solange kochen lassen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Die Butter untermischen und die Füllung kalt stellen, bis sie andickt und streichbar wird. Die Macarons nach Größe sortieren, die Creme glatt rühren, dann auf je eine Hälfte der Macarons etwas Füllung geben und die restlichen Macarons daraufsetzen.
Die Macarons am besten ca. 12 Stunden durchziehen lassen, damit sich Füllung und Schale gut verbinden und die Macarons schön saftig schmecken.
 
Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Dienstag, 20. November 2012

Saure Sahne Muffins

Da ich von meinem Snickerdoodle Cake noch etwas saure Sahne übrig hatte (das kommt davon wenn man beim Einkaufen falsch von cup in Gramm umrechnet und zu viel saure Sahne kauft), hab ich überlegt was ich schnell daraus zaubern könnte. Meine Wahl fiel auf diese saure Sahne Muffins, da sie schnell und einfach gemacht und so wunderbar flexibel sind. Man kann sie, so wie sich, pur lassen oder aber Früchte, Nüsse, Gewürze oder auch Schokolade unter den Teig mischen. Die Muffins schmecken durch die saure Sahne schön aromatisch und sind sehr saftig, sodass ich gar nichts vermisst habe.
 
 
Für 12 Muffins:
100g weiche Butter
100g Zucker
Mark einer Vanilleschote
3 Eier
200g Mehl
½ Päckchen Backpulver
200g saure Sahne
 
Für die Muffins die Butter mit Zucker und Vanille schaumig schlagen, dann die Eier einzeln unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und abwechselnd mit der sauren Sahne unterrühren. Den Teig in eine mit Papierförmchen ausgelegte Muffinform füllen und bei 160°C ca. 20 Minuten backen.
 
Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Donnerstag, 15. November 2012

Apfelmarmelade

Zurzeit haben wir noch gaaaaaaaaaaaanz viele Äpfel aus der letzten Apfelernte rumstehen, die man pur gar nicht alle so schnell essen kann. Da ich diesmal keine Lust (und auch keine Zeit) auf Apfelmus oder Apple Butter hatte, hab ich mich für eine schnelle Apfelmarmelade mit Vanille entschieden. Die Marmelade schmeckt einfach nur genial, da sich Apfel und Vanille so wunderbar harmonisch ergänzen. Wer also nicht weiß wohin mit den ganzen Äpfeln: macht Marmelade draus …. oder backt demnächst mal einen gedeckten Apfelkuchen, das werd ich dann wohl auch nochmal tun ;)
 

Für ca. 4 Gläser:
500g Äpfel
400ml Apfelsaft
500g Gelierzucker 2:1
Mark 1 Vanilleschote

Für die Marmelade die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und dann sehr fein würfeln. Den Apfelsaft  zusammen mit Apfelwürfeln, Vanillemark und Vanilleschote so lange sanft köcheln lassen, bis die Apfelstücke weich sind. Dann den Zucker zufügen und unter Rühren 3-4 Minuten kochen lassen, die Gelierprobe machen und wenn diese grünes Licht gibt sofort in saubere Marmeladengläser füllen.
 
Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Montag, 12. November 2012

Snickerdoodle Cake

Nachdem ich mir in Amerika diese tolle Backform für Rührkuchen gekauft hatte, musste sie natürlich sofort eingeweiht werden. Und da Weihnachten bald vor der Tür steht und ich das mit Gewürzen, besonders jedoch mit Zimt, verbinde, habe ich mich für einen einfachen Rührkuchen mit einer Zucker-Zimt-Schicht in der Mitte entschieden. Durch die saure Sahne ist der Teig nicht nur wunderbar saftig, sondern auch sehr aromatisch und schmeckt auch nach einigen Tagen noch sehr gut. Die Zimtschicht in der Mitte des Kuchens gibt dem Ganzen dann den letzten Pfiff und sieht zudem auch noch wunderschön aus. Das Besondere an diesem Rezept ist, dass die Backform nicht nach dem ausbuttern mit Mehl bestäubt wird, wie ich da sonst üblicherweise mache, sondern mit einem Teil der Zimt-Zucker-Mischung ausgestreut wird. Ich hatte ja schon die Befürchtung, dass der Zucker in der tollen neuen Form karamellisieren und der ganze Kuchen festbacken würde. Aber nix da, die Antihaftbeschichtung der Backform ist echt genial und der Kuchen hat sich ganz einfach aus der Form gelöst. Ein Vorteil der Methode: die Kruste des Kuchens ist knuspriger, schmeckt einfach nur lecker nach Zimt und ist nicht so langweilig fad wie sonst. Definitiv mal einen Versuch wert also. Und wer sich fragt, warum der Kuchen Snickerdoodle heißt und wenn da doch gar keine Snickers-Riegel drin sind, der kann sich bei Wikipedia schlau machen ;).
 
 
Für einen Rührkuchen:
1 TL gemahlener Zimt
½ cup Zucker
2 ½ cups Mehl
1 TL Backpulver
½ TL Natron
½ TL Salz
225g weiche Butter
½ cup Zucker
½ cup brauner Zucker
3 Eier
2 TL Vanilleextrakt
1 cup saure Sahne
 
 
Für den Snickerdoodle Cake den Zimt mit dem ½ cup Zucker mischen. Eine Rührkuchenform mit 22cm Durchmesser gut fetten und mit der Zuckermischung ausstreuen. Die übrige Zuckermischung für später aufheben. Dann Mehl, Backpulver, Natron und Salz mischen. Die Butter schaumig schlagen, dann zuerst den weißen Zucker und danach den braunen Zucker zugeben und jeweils kurz weiter schlagen. Die Eier nach und nach unterrühren und den Vanilleextrakt zufügen. Die Mehlmischung nun abwechselnd mit der sauren Sahne unterrühren. Die Hälfte des Teigs in die vorbereitete Form füllen, die restliche Zuckermischung darauf streuen und dann mit dem restlichen Teig bedecken. Den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 160°C (Ober-/Unterhitze) für 55 bis 65 Minuten backen. Den Stäbchentest nicht vergessen. Den Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann stürzen und auf einem Kuchengitter erkalten lassen.
 
Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Donnerstag, 8. November 2012

Variationen von Schokoladen und Kokosnuss Cupcakes

Zuerst habe ich überlegt ob ich jedem dieser Rezepte einen eigenen Post widme, aber bei vier Variationsmöglichkeiten, die sich daraus ergeben, erschien mir das dann doch zu verwirrend, deshalb diesmal alles in einem Post. Ich war auf der Suche nach Schokoladen und Kokosnuss Kuchenrezepten, denn ich finde die Kombination von Schokolade und Kokosnuss passt wie die Faust aufs Auge, siehe Bounty. Da mir je ein Kuchen dann zu viel war, habe ich mich für diese veganen Cupcake Rezepte entschieden, von denen wir mehr als begeistert sind, denn sie sind überaus schnell gemacht und schmecken einfach nur lecker schokoladig sowie nach Kokos. Obwohl sie vegan sind, sind sie sooo saftig, dass sie sich nicht hinter „normalen“ Kuchen verstecken müssen. Besonders die Ganache mit Kokosnussmilch ist eine echt geniale Alternative zur normalen Sahne-Ganache. Da  ich mich mit je einer Variante nicht zufrieden geben konnte, habe ich vier Variationsmöglichkeiten ausprobiert. Aber seht selbst:
 
 
1 ½ cups Mehl
3/4 cup Zucker
3 EL Kakao
1 TL Natron
½ TL Salz
1 TL Vanilleextrakt
1 TL Essig
¼ cup Öl
1 cup Wasser
 
Für die Schokoladen Cupcakes Mehl, Zucker, Kakao, Natron und Salz mischen. Den Vanilleextrakt, Essig, Öl und Wasser zufügen. Mit einem Löffel den Teig kurz glatt rühren. Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Die Muffinformen jeweils zu ¾ mit Teig füllen. Die Cupcakes bei 180°C 18-22 backen, den Stäbchentest machen. Die Cupcakes auskühlen lassen.
 
 
Für das Schokoladen Frosting:
160g Zartbtterschokolade, fein gehackt
½  cup Kokosnussmilch
 
Die Schokolade in eine Schüssel geben, Kokosnussmilch unter Rühren aufkochen lassen und über die Schokolade gießen. Eine Minute stehen lassen und dann glatt rühren. Das Frosting abkühlen lassen und mit dem Schneebesen kurz aufschlagen.  In einen Spritzbeutel füllen und die Cupcakes damit verzieren.
 
 
Für 14 Kokosnuss Cupcakes:
1 ¾ cups Mehl
1 cup Zucker
1 TL Backpulver
1 TL Natron
½ TL Salz
1 cup Kokosnussmilch
½ cup Öl
2 EL Vanilleextrakt
1 EL Essig
 
Für die Cupcakes das Mehl, Zucker, Backpulver, Natron und Salz mischen. In einer anderen Schüssel die Kokosnussmilch, Öl, Vanille und Essig mischen. Die feuchten Zutaten zu den trockenen Zutaten geben und nur so lange rühren, bis sich alles vermischt hat. Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Die Muffinformen jeweils zu ¾ mit Teig füllen. Die Cupcakes bei 180°C 15-18 backen, den Stäbchentest machen. Die Cupcakes auskühlen lassen.
 
 
Für das Kokosnuss Frosting:
100g feste Kokoscreme (kein Kokosfett oder –öl)
1 cup Puderzucker
½ TL Vanilleextrakt
Kokosnussraspel
 
Für das Frosting die Kokoscreme mit Puderzucker und Vanilleextrakt aufschlagen, bis das Frosting eine cremige Konsistenz hat. Bis zur Benutzung kühl stellen. Auf die Cupcakes streichen und mit Kokosnussraspeln bestreuen. Wer keine Kokoscreme findet kann einfach eine Dose Kokosnussmilch über Nacht in den Kühlschrank stellen, sodass sich die festen Bestandteile von der Flüssigkeit trennen. Dann vorsichtig die festen Bestandteile ablöffeln und in eine Rührschüssel geben und mit dem Rezept fortfahren.
 
Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Montag, 5. November 2012

Baumkuchen

Diesen Baumkuchen habe ich vor einigen Jahren mal für die Diamantene Hochzeit meiner Großeltern gemacht … man stelle sich mal vor: 60 Jahre sind die beiden verheiratet, Wahnsinn, oder? :)  Ich wollte natürlich einen Kuchen dafür backen und dachte mir, dass ein Baumkuchen perfekt zu den vielen Jahren passt, hat doch ein Baum auch Jahresringe. Leider hat mein Baumkuchen zwar etwas weniger als 60 Schichten, aber dann steht halt ein Ring für mehrere Jahre :). Vor kurzem habe ich dann per Zufall ein Bild von dem Kuchen gefunden und mir gedacht, dass ich euch das Rezept (von Johann Lafer aus dem Buch „Desserts, die mein Leben begleiten)  trotz mittelmäßigem Bild nicht vorenthalten kann, denn es schmeckt wirklich unglaublich lecker und sieht dazu noch sehr hübsch aus. Ein bisschen Zeit sollte man zwar schon investieren und man muss aufpassen, dass man nicht den ganzen Kuchen verbrennt, da jede Schicht im sehr heißen Ofen nur kurz gegrillt wird, aber es lohnt sich. Außerdem: was macht man als Enkelin nicht alles, um seinen Großeltern eine Freude zu bereiten.  :)
 
 
Für 1 Kuchen mit 26cm Durchmesser:
220g weiche Butter
100g Puderzucker
Mark 1 Vanilleschote
1 EL Rum
1 Prise Salz
6 Eigelbe
150g Marzipanrohmasse
50ml Milch
6 Eiweiß
120g Zucker
90g Mehl
80g Speisestärke
 
Für den Baumkuchen Butter und Puderzucker schaumig schlagen. Dann Vanillemark, Rum und Salz unterrühren. Die Eigelbe nach und nach untermischen. Die Milch erwärmen und die Marzipanrohmasse darin auflösen. Die Milchmischung zur Butter-Ei-Masse geben und gut verrühren. Die Eiweiße mit dem Zucker steif schlagen, 1/3 davon unter den Teig heben. Mehl und Speisestärke mischen, die Hälfte unter den Teig rühren. Den restlichen Eischnee und die restliche Mehlmischung vorsichtig unterheben. Eine dünne Schicht Teig gleichmäßig in einer mit Backpapier ausgekleideten Springform (26cm Durchmesser) verteilen. Im oberen Drittel des Backofens 2 bis 3 Minuten bei 250°C (mit Grillfunktion) goldgelb backen. Eine weiter dünne Schicht Teig einfüllen und genauso backen. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren. Den Kuchen nach dem Backen der letzten Teigschicht mit Alufolie abdecken und weitere 5 Minuten bei 170°C (Ober-/Unterhitze) backen. Abkühlen lassen.
Bei mir wurden die Ränder des Kuchens doch etwas dunkel. Das ist aber kein Problem. Ich habe einfach am Rand gleichmäßig alles weggeschnitten und der Kuchen war perfekt. Dazu passt ein dickflüssiger Zuckerguss besonders gut.
 
Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!