Samstag, 21. Oktober 2017

Sprudelkuchen

Heute stelle ich euch ausnahmsweise mal ein Rezept vor, das ich nicht selbst gebacken habe. Es handelt sich um diesen Sprudelkuchen, den meine Tante regelmäßig samstags zum Kaffee backt. Ich finde den so lecker und wollte den schon so oft nachbacken, bin bis jetzt aber nicht dazu gekommen. Vielleicht mache ich es ja jetzt endlich, wo ich das Bild im Blog vor mir sehe und das Rezept immer griffbereit ist. :) Der Kuchen ist ein sogenannter Tassenkuchen und ist dementsprechend auch schnell gemacht. Statt der gemahlenen Nüsse (egal welcher Art, Haselnüsse, Walnüsse, etc.) könnt ihr auch Mandeln oder Kokosnussraspeln benutzen. Den Kuchen könnt ihr also ganz eurem Geschmack und Vorratsschrank anpassen. Ein saftiger, leckerer Kuchen, den ich euch nur empfehlen kann: nachbacken! - und dieses Mal gilt diese Empfehlung auch an mich selbst ;).


Für den Kuchen:
2 Tassen Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Tasse Trinkschokoladenpulver (z.B. Kaba)
1 Tasse Zucker
1 EL Vanillezucker
200g gemahlene Nüsse
5 Eier
1 Tasse Öl
1 Tasse Mineralwasser

Tasse = ca. 250ml

Für den Sprudelkuchen Mehl, Backpulver, Kaba, Zucker, Vanillezucker und Nüsse mischen, dann Eier, Öl und Mineralwasser zufügen und alles zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig in eine ausgefettete Springform (28cm Durchmesser) geben und 60 bis 70 Minuten bei 175°C goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 14. Oktober 2017

Knusperbrötchen

Was gibt es an einem Sonntagmorgen besseres als frisch gebackene, herrlich duftende, knusprige Brötchen? Nichts! Deshalb gebe ich euch heute ein tolles Rezept für Knusperbrötchen, die ihr gut vorbereiten könnt, sodass ihr am Sonntag einfach nur die Brötchen backen müsst. Das ist viel einfacher als zum Bäcker zu gehen und schmeckt tausendmal besser als Aufbackbrötchen.



Für den Vorteig:

125g Weizenmehl, Type 550
80g Wasser
4g frische Hefe
3g Salz

Für den Vorteig alle Zutaten gut von Hand verkneten und abgedeckt 48 Stunden im Kühlschrank reifen lassen.


Für den Hauptteig:
375g Weizenmehl, Type 550
25g Roggenmehl, Type 1150
230g Wasser
4g frische Hefe
7g Salz
10g Butter
Vorteig
Grieß zum Wälzen

Für den Hauptteig alle Zutaten 5 Minuten auf niedrigster Stufe und dann noch einmal 5 Minuten auf zweiter Stufe verkneten. Den Teig 90 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen, dabei nach 30 und 60 Minuten falten. Danach 8 gleich große Teigstücke abstechen, zu runden Brötchen formen (rundschleifen) und dann großzügig in Grieß wälzen. Die Brötchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und 45 Minuten gehen lassen. Dann über Kreuz tief einschneiden und 10 Minuten bei 230°C (Ober-/Unterhitze) mit Dampf backen. Den Dampf entweichen lassen, die Temperatur auf 210°C reduzieren und weitere 10 Minuten goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 7. Oktober 2017

Himbeer-Dickmilch-Torte

Manch ein Anlass verdient eine Torte! Und zu eben einem solchen Anlass, an den wir uns alle gerne erinnern, habe ich diese Himbeer-Dickmilch-Torte gebacken. Das Rezept dazu habe ich aus einem Dr. Oetker Backbuch (ihr findet das Rezept vermutlich in mehreren Büchern). Den Biskuit habe ich nach meinem bewährten Rezept hier gebacken. Die Creme ist herrlich fruchtig und erfrischend, einfach nur sehr lecker. Auch dem Ehrengast hat es sehr gut geschmeckt.

 
Für den Biskuit:

3 Eigelb
120g Zucker
1 EL heißes Wasser
3 Eiweiß
75g Mehl
Puderzucker

Für den Biskuit die Eigelbe mit 70g Zucker und Wasser sehr schaumig schlagen. Das Eiweiß steif schlagen und den restlichen Zucker ein rieseln lassen. Mehl mit der Eimischung mischen und etwa 1/3 des Eiweißes unterheben. Dann das restliche Eiweiß vorsichtig unterziehen. Den Teig in eine mit Backpapier ausgekleidete Springform (26cm Durchmesser) füllen und dann bei 200°C (Ober-/Unterhitze) ca. 15 – 20 Minuten goldbraun backen.

Für die Füllung:
8 Blatt weiße Gelatine
500g Dickmilch
100g Zucker
Schale und Saft von 1 Bio-Zitrone
250ml Sahne
300g TK-Himbeeren

Zum Verzieren:
250ml Sahne
Kakaopulver zum Bestäuben


Für die Füllung die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Dickmilch, Zucker, Zitronensaft und Zitronenschale glatt rühren. Die Gelatine ausdrücken und tropfnass bei niedriger Temperatur auflösen. Etwas der Dickmilch-Mischung zur Gelatine geben und dann die Gelatine unter die Dickmilch  unterrühren. Die Dickmilch ca. 10 Minuten im Kühlschrank gelieren lassen. In der Zwischenzeit die Sahne steif schlagen und unter die Dickmilch rühren. Zum Schluss die unaufgetauten Himbeeren untermischen. Den Biskuit waagerecht halbieren. Den unteren Boden auf die Tortenplatte setzen, einen Tortenring darum stellen und die Füllung darauf verteilen. Den oberen Boden darauf setzen und die Torte mindestens vier Stunden, am besten über Nacht im Kühlschrank vollständig gelieren lassen. Dann den Tortenring entfernen, die Sahne steif schlagen und die Torte damit bestreichen. Die Torte mit Kakao, z.B. in Form von Streifen, bestäuben.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 30. September 2017

Ciabatta-Variationen

Ein Rezept für Ciabatta habe ich ja schon im Archiv, aber ein paar Varianten schaden ja nie. Diese Variationen habe ich aus einem Rewe Prospekt, die immer an der Kasse ausliegen. Ein bisschen musste ich noch an den Mengenverhältnissen schrauben, aber jetzt sollte es passen. Der Teig enthält auch Vollkornmehl und wird dann mit drei verschiedenen Zugaben gepimpt. Einmal mit Walnüssen, mit Rosmarin und, unser Favorit, getrocknete Tomaten. Oliven oder andere Kräuter gehen natürlich auch, lasst eurer Kreativität einfach freien Lauf. Ein schönes Dreierlei an Brot aus nur einem Tag. Mehr Vielfalt mit weniger Aufwand geht ja kaum.


Für den Teig:
30g frische Hefe
200ml lauwarmes Wasser
500g Weizenmehl, Type 550
5 EL Vollkornmehl
1 ½ TL Salz
1 EL Olivenöl
Ca. 100ml Wasser


Für die Variationen:
25g getrocknete Tomaten, fein geschnitten
30g Walnüsse, geschält und grob gehackt
2 EL frischer Rosmarin, fein gehackt


Für den Teig die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen, 2 EL des Mehls (Type 550) unterrühren und den Vorteig abgedeckt 8 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Dann das restliche Mehl, Salz, Olivenöl, die Hefemisch und so viel des restlichen Wassers unterkneten, bis ein weicher, glatter Teig entsteht. Den Teig abgedeckt eine weitere Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen, bis sich das Volumen des Teigs verdoppelt hat. Den Teig dritteln und unter ein Drittel des Teiges die Tomaten, unter das nächste Drittel die Walnüsse und unter das letzte Drittel den Rosmarin kneten. Die Teigstücke zu länglichen Broten formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Die Brote eine weitere Stunde gehen lassen, etwas mit Mehl bestäuben und dann bei 220°C (Ober-/Unterhitze) 20 Minuten backen. Die Temperatur dann auf 200°C reduzieren und die Brote weitere 10 – 15 Minuten goldbraun zu Ende backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 23. September 2017

Peanut Butter-Chocolate Chunk Cookies

Es gibt so Tage, da braucht man Kekse oder?! Am besten mit Schokolade und noch besser mit Erdnussbutter. Diese Cookies sind perfekt für den akuten Cookies-Hunger. Sie sind außen knusprig, innen chewy und strotzen nur so vor Schokolade. Mehr Worte braucht es gar nicht, einfach nachmachen!


Für 36 Stück:
1 ½ cups Mehl
1 TL Natron
260g Erdnussbutter
60g Butter
½ cup brauner Zucker
½ cup Zucker
2 Eier
1 TL Vanilleextrakt
200g Zartbitterschokolade, in grobe Stücke gehackt

Für die Cookies Mehl und Natron mischen. Dann Erdnussbutter, Butter und die beiden Zuckersorten schaumig schlagen. Die Eier und den Vanilleextrakt unterrühren, dann die Mehlmischung untermischen und die Schokostückchen unterheben. Je 1 EL Teig zu Kugeln rollen, mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und etwas flach drücken. Die Cookies 13 – 15 Minuten bei 180°C (Ober-/Unterhitze) goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 17. September 2017

Bierbrot mit kalter Gare

Heute gibt es mal wieder ein Brotrezept für euch und zwar für ein Bierbrot, das über Nacht im Kühlschrank geht. Das ist unglaublich praktisch, wenn man am eigentlichen Backtag nicht so viel Zeit hat, da sich der Teig sehr gut vorbereiten lässt. Allerdings muss man dafür doch ein bisschen vorplanen, insgesamt braucht das Brot drei Tage, wovon allerdings die meiste Zeit nur Ruhephase sind, in denen man nix machen muss. Das lohnt sich aber, denn das Brot schmeckt sehr schön aromatisch, hat eine tolle knusprige Kruste und eine lockere, saftige Krume. Ich finde sogar, dass das Bier ein wenig herauszuschmecken ist. Ein tolles Brot, das hervorragend zu herzhaftem Brotbelag und natürlich einem ordentlichen Glas Bier passt.


Für den Sauerteig:
160g Roggenmehl, Type 1150
130g Bier
16g Roggenanstellgut

Für den Sauerteig alle Zutaten mischen und 20 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Für den Autolyseteig:
Sauerteig
250g Weizenmehl, Type 550
250g Weizenmehl, Type 1050
300 - 340g Bier

Für den Autolyseteig alle Zutaten auf niedrigster Stufe 3 Minuten homogen vermengen und dann 30 Minuten ruhen lassen. So viel von dem Bier zufügen, bis ein weicher Teig entsteht, der sich vom Rand der Schüssel löst.

Für den Hauptteig:
Autolyseteig
12g Salz

Für den Hauptteig das Salz zum Autolyseteig zufügen und alles 8 Minuten auf zweiter Stufe kneten lassen, bis sich der Teig vollständig vom Schüsselboden löst. Den Teig 3 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen, dabei 30, 60 und 90 Minuten falten. Danach den Teig zu einem länglichen Brot formen und in einen mit einem sauberen Küchentuch und mit Mehl ausgestäubten Gärkorb setzen. Das Brot abgedeckt 20 Stunden im Kühlschrank reifen lassen. Am Backtag den Ofen samt Backstein auf 250°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Das Brot auf den Backstein stürzen, über Kreuz tief einschneiden und 20 Minuten mit Dampf backen. Dann den Dampf entweichen lassen, die Temperatur auf 210°C reduzieren und das Brot weitere 30 Minuten goldbraun backen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Samstag, 9. September 2017

Schokokuchen ohne Mehl

Besagte Freundin aus dem Iran verträgt kein Gluten, was mich jedoch nicht davon abgehalten hat, für sie einen Kuchen zu backen, den ich ihr zu unserem persischen Essen mitbringen konnte. Wenn ich an glutfreies Backen denke, dann sofort an Schokokuchen ohne Mehl. Das Beste daran ist, dass man nicht auf irgendwelche glutenfreie Mehle zurückgreifen muss (ich kenne mich damit leider nicht aus und wollte nicht riskieren, dass das Backergebnis dann nicht stimmt). Der Kuchen besteht eigentlich nur aus Butter, Schokolade, Eiern und der „Geheimzutat“ Haselnüssen (man kann auch Mandeln nehmen, aber wir fanden es mit Haselnüssen genial lecker). Der Kuchen ist eigentlich wie eine Mischung aus Brownies und Trüffel, zwar ziemlich gehaltvoll, aber super saftig, unglaublich schokoladig und so lecker, dass man kein Mehl vermisst.


Für den Kuchen:
200g Butter
200g Zartbitterkuvertüre, gehackt
4 Eier
80g Zucker
80g brauner Zucker
¼ TL Salz
1 TL Vanilleextrakt
200g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
2 TL Backpulver
1 EL Kakao

Für den Kuchen Butter zusammen mit der Kuvertüre schmelzen und etwas abkühlen lassen. Die Eier mit beiden Zuckersorten und dem Salz schaumig schlagen, dann den Vanilleextrakt und die Butter-Schoko-Mischung unterrühren. Mandeln/Haselnüsse, Backpulver und Kakao mischen und kurz unterrühren. Den Teig in eine mit Backpapier ausgekleidete Springform (26cm Durchmesser) geben und ca. 30 – 35 Minuten bei 180°C (Ober-/Unterhitze) backen. Den Kuchen 15 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann herausnehmen und vollständig erkalten lassen.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!